Eingangsphase für neue ProfessorInnen

 

Neuberufene Professor:innen werden zwar im Rahmen ihres Auswahlverfahrens auch hinsichtlich didaktischer Fähigkeiten von der Berufungskommission bewertet, jedoch verfügen sie häufig nicht über hochschuldidaktische Fortbildungen oder Formalqualifikationen. Die neuen Hochschullehrenden müssen sich demnach die hochschuldidaktischen Kompetenzen selbst erarbeiten und sind gleichzeitig intensiv damit beschäftigt, ihre Lehrveranstaltungen inhaltlich aufzubauen.

Eine im Sommer 2010 durchgeführte Umfrage hat gezeigt, dass niemand im ersten halben Jahr eine didaktische Fortbildung besucht hat. Als Grund wurde ausnahmslos die fehlende Zeit aufgrund der hohen Anfangsbelastung angegeben. Neue Lehrende brauchen demnach einen Freiraum, der es ihnen ermöglicht, die didaktischen Kompetenzen aufzubauen und die in der Regel vorliegenden Erfahrungen in der Lehre durch hochschuldidaktische Kurse, die in der Hochschule angeboten werden, zu ergänzen.

Zusätzlich nehmen die Neuberufenen neben der didaktischen Weiterbildung an einem Mentoringkonzept teil. Mentor:in und Neukolleg:in tauschen sich gemeinsam über Lehrmethoden und -konzepte aus und können so voneinander profitieren.

Der Erfolg des Projektes - das auch auf LfbA erweitert wurde - wurde bereits durch eine gesonderte Auswertung der Lehrevaluationen und der Neuberufenen in Bezug auf neue Lehrende sowie anhand der Reaktion der beteiligten Lehrenden bestätigt. Das Projekt endete im Jahr 2021. Ein Transfer sowie Neuerungen sind geplant

Die Koordination des Projektes erfolgte durch die ehemalige Servicestelle Lernen & Lehren.

Hier finden Sie die im Rahmen des Projektes entwickelten Angebote für Neuberufene.

Projektleiterin: Sabine Seemann