Aktuelles

News

Wir wünschen allen Schülerinnen und Schülern schöne Sommerferien und freuen uns auf ein Wiedersehen im kommenden Schuljahr!

Für Fragen stehen wir selbstverständlich gern zur Verfügung.

Dezernate & Stabstellen

Nadine Metzler B.A.

Stabsstelle Marketing und Öffentlichkeitsarbeit

Mitarbeiterin in der Kontaktstelle Schule-Hochschule

Telefon
+49 471 4823-499

Nachricht senden

Unsere kommenden Veranstaltungen im Überblick

Am 28. Juni 2018 lädt das Schullabor der Hochschule Bremerhaven Inhaberinnen und Inhaber des Bremerhavener Ferienpasses zu einem Schnupperkurs Robotik ein. Kinder im Alter von 11 bis 13 Jahren können so erste Programmiererfahrungen sammeln. Eine Anmeldung ist erforderlich.

Vom 3. bis zum 14 September 2018 findet die Sommerschule Wasser für die 4. Klassen der Bremerhavener Schulen statt. Wer sich für die Ergebnisse der Forschungswochen interessiert, kann gern die Abschlusspräsentation am 22. September 2018 ab 11 Uhr auf der Havenplaza besuchen.

Vom 8. bis 12. Oktober 2018 laden die Hochschule Bremerhaven und die Zentralstelle zur Verwirklichung der Gleichberechtigung der Frau zum 16. Schnupperstudium für Mädchen ein. Schülerinnen der 6. und 7. Klassen können hier in naturwissenschaftliche und technische Berufsfelder hineinschnuppern und in verschiedenen Workshops selbst tätig werden.

Sonstiges

Eine Reise durch die Sinne

Kinder experimentieren
Quelle: Hochschule Bremerhaven

Sensorikkurs begeistert Kinder

Große Aufregung herrschte im Labor für Seafood and Convenience. Denn dort, wo sonst Studierende des Studiengangs Lebensmitteltechnologie/-wirtschaft neue Kreationen entwickeln, begaben sich 30 Vorschulkinder der Kindertagesstätte Columbus Center gemeinsam mit Dipl.-Ing. Kirsten Buchecker auf eine Expedition in das Reich der Sinne. Wie die Sinne zusammenspielen und was passiert, wenn plötzlich nur noch einer von ihnen zur Verfügung steht, konnten die jungen Forscherinnen und Forscher an verschiedenen Experimentierstationen an der Hochschule Bremerhaven ausprobieren.

Sehen, schmecken, riechen, hören, fühlen - dass Lebensmittel alle Sinne ansprechen, wissen schon die Kleinsten. Wie diese uns aber auch einen Streich spielen können, erfuhren sie im Labor der Hochschule am Meer. "Geschmack entsteht aus dem Zusammenspiel ganz vieler Sinne", erklärt Kirsten Buchecker. Fällt einer aus, verändert sich auch der Geschmack. Das durften die Kinder gleich ausprobieren und testeten eine Zimt-Zucker-Mischung mit zugehaltener Nase. Dabei erkennt die Zunge nur die Süße. "Der Rest des Geschmacks kommt über die Nase."

Die Inhalte der Veranstaltung sind kindgerecht aufbereitet und abwechslungsreich. An verschiedenen Stationen durften die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, begleitet von Studentinnen, mit verbundenen Augen Obstsorten erkennen, Gegenstände ertasten, Geruchsmemory spielen und herausschmecken, welche Getränke sich hinter verschiedenfarbigen Flüssigkeiten verbergen. Am Ende war klar: Mit nur einem Sinn Lebensmittel zu erkennen, ist gar nicht so einfach.

Seit zwei Jahren gibt es das Kooperationsprojekt mit der Kindertagesstätte. Initiiert wurde es von Prof. Dr. Frederike Reimold. "Der Kontakt kam durch ein einjähriges Projekt zum Thema Ernährung zustande, das die Kindertagesstätte ins Leben gerufen hatte", berichtet die Professorin für Lebensmitteltechnologie. Gemeinsam mit Kirsten Buchecker, die sich in der Forschung mit Kindersensorik beschäftigt hat, entstand die Idee für den Workshop.

Der Forschungstag an der Hochschule Bremerhaven endete für die Kinder nicht bei den sensorischen Experimenten. Zusätzlich durften sie einen Blick in das Labor "Lebensmitteltechnologie tierischer Erzeugnisse" werfen. "Die Gruppe bekam dort einen Einblick in die Herstellung von Wurst und anderen Produkten", so Prof. Dr. Reimold. "Das beeindruckte die Kinder wie auch die Erzieher durchweg."

Hochschule Bremerhaven verstetigt Kooperation mit Johann-Gutenberg-Schule

Eine Unterschrift besiegelt nun die langjährige Kooperation: Prof. Dr.-Ing. Peter Ritzenhoff, Rektor der Hochschule Bremerhaven, und Ute Laubner, Schulleitung der Johann-Gutenberg-Schule, unterzeichneten einen offiziellen Vertrag zur Zusammenarbeit der beiden Institutionen. Bereits seit mehreren Jahren arbeiten die Hochschule und die Oberschule daran, für alle Jahrgangsstufen ein adäquates fachergänzendes und studienorientiertes Angebot anzubieten.

"In den Jahren der engen Zusammenarbeit haben wir bereits viel für die Schülerinnen und Schüler auf die Beine gestellt und wollen nun an weiteren Möglichkeiten arbeiten", erzählt Urthe Gebauer, Technische Angestellte im Schullabor der Hochschule Bremerhaven. Besonders wenn die Kinder von der fünften bis zur zehnten Klasse kommen, könne im Schullabor an das vorhandene Wissen angeknüpft werden. "Die Fortschritte der Kinder zu sehen, macht auch uns Spaß", so Gebauer.

Die Experimentiereinheit mit Wasser ist ein Beispiel dafür, was alles im Schullabor gemacht werden kann. Die Kinder probieren dabei in Workshops aus, wie sich verschiedene Gegenstände im Wasser verhalten oder wie lange Zucker braucht, bis er sich in Wasser auflöst. "Mir gefällt das Schullabor so gut, weil man auch mal außerhalb der Schule was lernen kann. Außerdem haben wir hier mehr Möglichkeiten, Experimente durchzuführen", erzählt Mija Woraschk aus der sechsten Klasse der Johann-Gutenberg-Schule. Mijas Mitschüler Daniel Wilhelm findet das Experimentieren besonders gut, weil er sich das Wissen so besser aneignen kann: "Ich merke mir Sachen besser, wenn ich das mal gemacht habe, statt es nur in einem Buch zu lesen."Die Schülerinnen und Schüler ihrer Klasse sind bereits das zweite Mal im Schullabor der Hochschule und können es kaum erwarten, im Mai wiederzukommen.

15 Klassen aus den Jahrgängen fünf bis acht der Johann-Gutenberg-Schule besuchen jedes Jahr das Schullabor zu verschiedenen naturwissenschaftlichen Themen. Neben dem Schullabor finden für die zehnten Klassen noch Projekttage und ein Crashkurs zur Vorbereitung auf die gymnasiale Oberstufe statt. Besonders im frühen Alter könne man das Interesse der Kinder an der Naturwissenschaft entfachen, erklärt Fachlehrerin an der Johann-Gutenberg-Schule Maren Scherdin. Die Themen des Schullabors sind dabei an die des naturwissenschaftlichen Unterrichts in der Schule geknüpft. Ziel der Kooperation sei insbesondere, das Interesse an der Naturwissenschaft zu fördern, so Scherdin. Am meisten freue es dann, wenn Schülerinnen und Schüler, die das Schullabor besucht haben, später einen naturwissenschaftlichen Berufsweg einschlagen - zum Beispiel an der Hochschule Bremerhaven.