Kurs: Robotik mit Lego Mindstorms

Roboter-Logo
"Roberta" von Lego-Mindstorms
Quelle: www.roberta-home.de

Erfolgserlebnisse sind die Regel beim Schulprojekt „Robotik“. Denn hier bestimmen Schülerinnen und Schüler durch ihre Programmierung selbst, wie die kleinen Roboter sich bewegen sollen: Da heißt es dann „Eins, zwei, drei – und Stopp!“ - und tatsächlich bleibt der mit Kabeln gespickte Mini-Roboter nach genau drei Sekunden stehen, wie zuvor einprogrammiert.

Kursinhalte

Mit Hilfe von Lego Mindstorms NXT entwickeln die Schülerinnen und Schüler ihren eigenen Roboter und entscheiden mit einer auf Bildern basierenden Programmierung, wie das neue Wesen sich bewegen und reagieren soll. Motoren und Sensoren dürfen bei diesem faszinierenden Einblick in die Welt der Technik und Informatik natürlich nicht fehlen. So erfahren die Nachwuchsinformatikerinnen und Nachwuchsinformatiker nicht nur, wie ein Roboter zusammengeschraubt wird, sondern auch, warum er Kurven fährt oder Hindernisse erkennt.

Vorkenntnisse sind nicht notwendig.

Die Hochschule stellt das Lego Mindstorms Baukastensystem und die dazugehörige Software "Roberta - Lernen mit Robotern" zur Verfügung.

Roberta und Laptop
Die Hochschule stellt das Material zur Verfügung
Quelle: Hochschule Bremerhaven
Schülerin mit Lehrerin und Roboter
Zertifizierte Roberta-Teacher unterstützen die jungen Forscherinnen und Forscher
Quelle: Hochschule Bremerhaven
Junge beim Programmieren
Früh übt sich - Programmieren am Laptop
Quelle: Hochschule Bremerhaven

Ablauf eines Kurses (exemplarisch)

Ein zwei Vormittage umfassendes Projekt für Zehn- bis Zwölfjährige könnte beispielsweise wie folgt ablaufen:

Am ersten Tag werden die ca. 15 Zentimeter hohen mobilen Roboter zusammengebaut. Meist zu zweit erhalten die Jugendlichen einen Bau- und Programmiersatz und lernen unter Anleitung "Roberta" zusammenzusetzen. Was in der Theorie nach ein wenig Lego spielen klingen mag, entpuppt sich als durchaus anspruchsvolle Aufgabe, denn wer hat schonmal einen Bausatz vor sich gehabt, der neben Motoren und Batterien auch Mikrocontroller sowie verschiedenste Sensoren enthält?

Am zweiten Tag wird den Robertas dann Leben eingehaucht - es geht ans Programmieren. Je nach Vorkenntnissen erfolgt dies bereits mit Java oder mit der programmeigenen Oberfläche. Dabei werden die Robertas mit USB-Kabeln an Computer angeschlossen, damit die jungen Forscherinnen und Forscher Bewegungsabläufe eingeben oder auch selbst entwickeln können.

Die Kurse werden von zertifizierten Roberta-Teachern geleitet.

Dauer

Angeboten werden Kurse für einen Vormittag zum reinschnuppern bis hin zu einer Projektwoche.

Je nach Altersstufe und Vorkenntnissen lassen sich individuelle Projektabläufe mit den Lehrerinnen und Lehrern absprechen und in den Unterricht integrieren.

Kosten

Für Schulen entstehen keine Kosten.

Weiterführende Informationen zu "Roberta"

Das Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme (IAIS) entwickelte die Roberta-Initiative mit dem Ziel, dem Nachwuchsmangel an Ingenieurinnen und Ingenieuren und technischen Berufsbildern generell in Deutschland entgegenzuwirken. Dabei soll bei Kindern und Jugendlichen, und insbesondere bei Mädchen, Begeisterung für Technik und Naturwissenschaften geweckt werden.

Das Projekt startete im Jahr 2002, zunächst gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung, und ist seitdem deutschland- und europaweit gewachsen. Dabei wird das Konzept stets weiterentwickelt und ist speziell auf die verschiedenen Bedürfnisse von Mädchen und Jungen zugeschnitten. Lehrkräfte werden bei der Vorbereitung und Durchführung der Kurse durch umfangreiches Lehr- und Lernmaterial unterstützt.

Weitere Informationen über die kleinen Roboter gibt es auf der Roberta-Homepage und auf der Seite des Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme

Informationsbroschüre