Motivierter im Schulalltag - Interview mit Bodo Förtsch

Bodo Förtsch, Lehrer an der Oberschule Langen
Bodo Förtsch, Lehrer an der Oberschule Langen
Quelle: privat

Bodo Förtsch ist Lehrer an der Oberschule Langen und nutzt das Schullabor der Hochschule Bremerhaven regelmäßig mit seinen Schülerinnen und Schülern. Im Interview erzählt er, wie der Unterricht von dem außerschulischen Lernort Labor profitiert.

Herr Förtsch, wie sind Sie auf das Schullabor der Hochschule Bremerhaven gekommen?

Der Kontakt zur Hochschule Bremerhaven entstand vor etwa fünf Jahren. Unser Gedanke dabei war, Mädchen näher an Technik heranzuführen. So kommt seitdem jedes Jahr eine Gruppe Mädchen an die Hochschule, wo sie an mehreren Tagen eine Einführung in das Programmieren mit LEGO-Robotics erhalten und nebenbei etwas über Studiengänge an der Hochschule Bremerhaven erfahren.

Inwiefern bereichert das Angebot Ihren Unterricht?

Seit Beginn dieses Schuljahres werden an unserer Schule in Langen für die Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klassen verschiedene Profile angeboten. Eines davon ist das Technikprofil. Die Hochschule Bremerhaven bietet durch ihr Schullabor für technikinteressierte Schülerinnen und Schüler unserer Schule die Möglichkeit, an hochwertigen Materialien Erfahrungen im Bauen und Programmieren zu sammeln. Die Schülerinnen und Schüler erhalten auf die Weise noch eine Art außerschulischen Unterricht im Bereich Technik. Vorteilhaft für uns als Oberschule Langen ist ferner das Angebot der Hochschule, bestimmte Versuche im Bereich Physik/Chemie im Schullabor durchzuführen.

Wie ist die Resonanz bei Ihren Schülern?

Die Erfahrungen der letzten Jahre belegen, dass die Schülerinnen und Schüler durch die Tage an der Hochschule Bremerhaven neue Perspektiven bezüglich ihrer Berufswünsche erhalten. Dadurch kehren sie dann auch wieder motivierter in den Schulalltag zurück.