Ablauf Berufungsverfahren

Professuren werden durch Berufungsverfahren besetzt, die mehrere Monate dauern. Für die Erstellung des Berufungsvorschlags ist eine Berufungskommission zuständig, die vom Fachbereich gebildet wird und aus allen Statusgruppen besteht.

Die Berufungskommission sichtet die Bewerbungsunterlagen und lädt die vielversprechendsten Bewerber:innen zu Anhörungen ein. Die Anhörungen bestehen aus einem hochschulöffentlichen Teil, der aus einer Probelehrveranstaltung und einem wissenschaftlichen Fachvortrag besteht, und einem nicht-öffentlichen Gespräch zwischen dem Bewerber oder der Bewerberin und der Berufungskommission. Danach trifft die Berufungskommission eine engere Wahl von Kandat:inn:en, über deren Passung auf die Stelle Gutachten von externen Sachverständigen – in der Regel Professor:innen aus dem betreffenden Feld – eingeholt werden. Nach Einbeziehung aller Informationen erstellt die Berufungskommission eine Empfehlung für einen Berufungsvorschlag mit einer Rangfolge von – in der Regel drei – Kandidat:innen. Der Beschluss über den Berufungsvorschlag erfolgt in weiteren Gremien der Hochschule.

Hat die Hochschule über einen Berufungsvorschlag entschieden, legt sie diese der Senatorin für Wissenschaft und Häfen vor. Spricht die Senatorische Behörde einen Ruf aus, erfolgen im Anschluss Berufungsverhandlungen der zu berufenden Person mit der Hochschule.