Grundstrukturen von Gruppenprozessen

Was erwarten Studierende strukturell von Lehrenden? In welcher Beziehung stehen Inhalt und eingesetzte Methoden zum Gruppenprozess? Seminargruppen folgen in ihrer Entwicklung Gesetzen. Will ich mit einer Gruppe arbeiten, die mitmacht und sich aktiv einbringt, ist es von Vorteil, diese Gesetze zu kennen.

In diesem Seminar werden Kenntnisse über das grundsätzlich notwendige Beziehungssystem zwischen Studierenden und Hochschullehrenden vermittelt: Was brauchen Studierende? Welche Haltung brauche ich als Lehrende_r, um erfolgreich zu sein? Daraus werden Konsequenzen für Unterrichtsaufbau und Grundhaltung der Lehrkraft erarbeitet.

Inhalte im Einzelnen:

  • Gruppenphasen und andere besondere Zeiten im Gruppengeschehen
  • Bedürfnisse von Studierenden in den unterschiedlichen Gruppenphasen
  • Übertragung der Gruppenphasen auf unterschiedliche Zeitmuster/Lerneinheiten
  • Psychologisches Grundmuster zwischen Lehrendem und Studierenden
  • Konsequenzen für den Seminaraufbau

In diesem Workshop werden die zu vermittelnden Gruppenprozesse am eigenen Leib erfahren und jeweils identifiziert.

Teilnehmerzahl: 3 bis max. 16 Personen

Letzter Termin: Donnerstag, 25.08.2016, 9:00 bis 16:30 Uhr

Durchführung: Christoph Simon (wisoak) ist Dipl. Sozialwissenschaftler und Supervisor. Er ist seit 1979 in der Erwachsenenbildung tätig.