Konzipierung und Durchführung einer Konferenz

Hygiene im Prozess

Prof. Dr.-Ing. Frederike Reimold ist Professorin für Lebensmitteltechnologie tierischer Erzeugnisse und lehrt an der Hochschule Bremerhaven im Studiengang Lebensmitteltechnologie/Lebensmittelwirtschaft.

In dem Modul Hygiene im Prozess werden Inhalte aus der Prozess-Hygiene sowie aus dem Hygienic Design vermittelt. Das Modul richtet sich an Studierende aus dem 5. Semester. Inhalte sind u. a.

  • Lebensmittelhygiene
  • Prozesshygiene
  • Betriebshygiene mit Raumplanung
  • Schädlingsbekämpfungsmaßnahmen
  • HACCP
  • Technisches Zeichnen
  • Maschinenkunde
  • Hygienic Design
  • Werkstoffkunde
  • Betriebsmittel

Im Rahmen dieses Moduls wird eine Konferenz konzipiert, die in unterschiedliche Sessions untergliedert wird. Dabei gibt es "Plenary Sessions", die insbesondere von der Modulverantwortlichen gehalten werden, sowie "Theme Sessions", die von den Studierenden als "eingeladene" Vortragende gehalten werden. Zudem gibt es spezielle "Workshops", die in das Vortragsprogramm eingebettet sind. Hier werden Inhalte geübt (z. B. interaktives Erarbeiten von Skills zum Umgang mit Programmen zum technischen Zeichnen, zur Umsetzung von Verfahrensbildern etc.) und diese diskutiert. Das Konferenzprogramm wird durch eine Posterausstellung abgerundet.

Die Studierenden werden zu Beginn der Vorlesung aufgefordert, einen Abstract zu bestimmten Themenbereichen einzureichen. Aus den eingereichten Abstracts wird im Anschluss das Konferenzpaper entwickelt, die Sessions gebildet sowie entschieden, ob ein Vortrag oder ein Poster vorgestellt werden soll. Jede Session wird von einem "Session-Chair" sowie einem "Co-Chair" geleitet. Diese Funktionen übernehmen ebenfalls Studierende.

Die Vorträge dauern ca. 10 Minuten, abgerundet durch eine 5-minütige Diskussion. Die Postervorstellung beinhaltet ebenfalls einen Kurzvortrag zu dem Poster sowie eine Diskussionsrunde. Von den Chairs wird erwartet, dass die vorgegebenen Zeiten eingehalten bzw. Vorträge bei Überziehung der Zeit abgebrochen werden.

Für die Vermittlung des Lehrinhaltes wird zum einen über die Plenary Sessions und die Workshops gesorgt; weiterhin existieren zu den Vorlesungsthemen Skripte, so dass Lehrinhalte für die anstehende Klausur erhalten bzw. gewährleistet werden.

Als Studienleistung des Moduls werden die Abstracts mit den Vorträgen bzw. Postern gewertet, als Prüfungsleistung wird weiterhin die Klausur geschrieben.

Das Konzept ist auf andere Module übertragbar - z. B. auf das Modul "Spezielle Technologie tierischer Lebensmittel".