Angebote für Studieninteressierte

Das Projekt "Mut zu MINT" engagiert sich in enger Kooperation mit der Kontaktstelle "Schule - Hochschule" dafür, Studentinnen für ein Studium in den Technik- und IT-Fächern zu gewinnen, z.B. durch Teilnahme an Berufsmessen für Schülerinnen.

Messe-Stände:

  • "MINTeresse"-Berufsmesse für Mädchen und junge Frauen
  • Nationaler Pakt für Frauen in MINT-Berufen: „meet.ME - Fachtagung und Karriere-Auftakt“

2017 ist ein Projekttag für OberstufenschülerInnen geplant, um praktische Einblicke in geschlechtsuntypischen Studienfeldern an der Hochschule zu ermöglichen.

Die Kontaktstelle "Schule - Hochschule" organisiert zudem verschiedene "MINT-Schnupper-Angebote" für Mädchen und Schülerinnen, wie den "Girls'Day" oder eine "Robotik-Projektwoche".

Darüberhinaus werden im Projekt innovative Konzepte für die Beantragung von Drittmitteln entwickelt, um weitere Initiativen und Maßnahmen initiieren zu können.

Bildquelle: Hochschule Bremerhaven

Kaminabend Berufseinstieg - Schwerpunkt Informatik und Wirtschaftsinformatik

Was kann ich mit meinem Studium später anfangen?
Wie kann ich mich vorbereiten?
Wie gelingt mir der Jobeinstieg?

Diese und viele weitere Fragen klären die Referentinnen:

Cindy Wasik
(Projektleitung Fachinformatik, cbm GmbH)
Birgit Schindler
(IT-Leitung, Deutsches Schiffahrtsmuseum)


beim "Kaminabend: Berufseinstieg".

In lockerer Atmosphäre berichten die Absolventin der Hochschule Bremerhaven, Birgit Schindler (IT-Leitung Deutsches Schiffahrtsmuseum), und die Referentin Cindy Wasik (Projektleitung Fachinformatik, cbm GmbH) von ihren Erfahrungen beim Berufseinstieg. Erfahrt aus erster Hand, wie es nach einem Informatik-Studium beruflich weitergehen kann. Im Anschluss stehen wir für eure Fragen gerne zur Verfügung!
Wir laden Oberstufenschüler_innen sowie alle Interessierten herzlich ein!

Begrenzte Plätze!
Anmeldung bis 20.11.2017 unter:
frauenbeauftragte.bremhg@hs-bremerhaven.de


Der Kaminabend wird organisiert vom Career Service Center, dem Büro für Gleichstellung und dem Projekt „Mut zu MINT“.
Das Projekt setzt sich für ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis ein und freut sich insbesondere über teilnehmende Schülerinnen und Interessentinnen.

Flyer-Download

Experimentieren, ausprobieren, informieren: Oberstufenschülerinnen schnuppern in technische Studiengänge hinein

Die Spannung steigt vor dem Hörsaal K02 der Hochschule Bremerhaven. Runde zwanzig interessierte und motivierte Oberstufenschülerinnen des Schulzentrums Carl von Ossietzky warten auf den Start des Berufs- und Studienorientierungstages, der in diesem Jahr erstmalig angeboten wurde.


Die Hochschule Bremerhaven engagiert sich seit Jahren für ausgewogene Geschlechterverhältnisse im technischen Bereich, z.B. mit dem Girls‘ Day und dem Schnupperstudium für Mädchen in den Herbstferien oder dem Projekt „Mut zu MINT“. Gemeinsam mit der Bremischen Zentralstelle zur Verwirklichung der Gleichberechtigung der Frau haben die Kontaktstelle Schule-Hochschule und das Projekt „Mut zu MINT“ nun ein besonderes Angebot entwickelt: Einen Tag lang beschäftigen sich die Schülerinnen intensiv mit naturwissenschaftlichen und technischen Berufsbildern und bekommen so Unterstützung bei ihrer Berufs- und Studienorientierung. Um den Teilnehmerinnen zu zeigen, was sie nach dem Studium erwartet, gehörte eine Besichtigung bei Eurogate zu dem Programm. Dort wurden die sie von der Ausbildungsleiterin Ines Karger in Empfang genommen und zur Ausbildungswerkstatt für die technischen Arbeitsbereiche gebracht. Nach rund zwei Stunden Arbeitswelterfahrung ging der Projekttag an der Hochschule zu Ende – mit vielen neuen Eindrücken im Gepäck.

Wir danken an dieser Stelle Eurogate, insbesondere Ines Karger, dem Leiter der Ausbildungswerkstatt Kai Zobel und den beteiligten Auszubildenden sowie den Lehrenden der Hochschule Bremerhaven, Prof. Dr. Dieter Heimann, Prof. Dr. Axel Bochert, Dipl.-Ing. Claas Schott,  Dipl.-Ing. Jörn Böcker und M.Sc. Bernhard Hunfeld für ihre freundliche Unterstützung.

Fotos: Denise Hornbogen

Unterstützung des "Koggethon - Die lange Nacht der Informatik"

Rund 30 Schülerinnen, Schüler und Studierende widmeten sich an diesem Wochenende eine Nacht lang dem Modellieren, Digitalisieren und Programmieren rund um die Kogge. Begleitet wurden sie von Informatik-Professorinnen und -Professoren der Hochschule Bremerhaven sowie von Expertinnen und Experten des Schiffahrtsmuseums. Die Idee zu dieser "Koggethon" genannten langen Nacht der Informatik, die von Samstag Abend bis Sonntag früh im Deutschen Schiffahrtsmuseum (DSM) stattfand, ist aus der langjährigen Kooperation zwischen der HS Bremerhaven und dem DSM entstanden.

Das Schiffahrtsmuseum verspricht sich von dieser Veranstaltung neue kreative Ideen zur Verwertung seiner Daten. Den Informatik-Professorinnen und -Professoren ist es wichtig zu zeigen, dass Informatik mehr ist als isoliertes Programmieren im stillen Kämmerchen: Arbeiten in Teams und kleinen Projekten, kreatives Entwerfen von Ideen, Modelle bauen und erkunden, wie diese sich digitalisieren und programmieren lassen, sind typische Herangehensweisen der Informatik. Gerade auch interessierte Schülerinnen und Schüler konnten das beim Koggethon - unterstützt von erfahreneren Informatik-Studierenden - ausprobieren. Das Thema Kogge und der Kontext des Schiffahrtsmuseums machen zudem deutlich, dass Ergebnisse der Informatik auch für kulturelle Zwecke nutzbringend eingesetzt werden können. Technik- und Kulturwissenschaften rücken hier auf ganz praktische Weise näher zusammen.

Die Ergebnisse der Veranstaltung haben die Erwartungen der Veranstalter*innen übertroffen. Nach einer arbeitsintensiven Nacht präsentierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer stolz selbst programmierte 3D-Minispiele, die per Handy im Browser gespielt werden können, ein 3D-Modell der Kogge, das sich auf dem Multitouchtisch drehen lässt, ein 3D-Schiffmodell, das durch ein virtuelles Wasserbecken gesteuert werden kann, sowie als Höhepunkt ein mit einem Minicomputer und Sensoren ausgestattetes Boot, das im Wasserbecken des Schiffahrtsmuseums per Handy und W-LAN ferngesteuert wird, wobei die Bilder der Bootskamera live auf einem PC verfolgt werden können. Schließlich wurde das benutzte 3D-Schiffsmodell über einen 3D-Drucker ausgedruckt.