18.01.2012 - Kommunikationstools für internationale Kooperation

BWL-Studentinnen recherchieren und bewerten Kommunikationstools für die internationale Zusammenarbeit.

Auch wir, vier Studentinnen des Studiengangs Betriebswirtschaftslehre der Hochschule Bremerhaven,  haben uns im zweiten Semester im Rahmen eines Projektmanagements mit diesem Thema beschäftigt. Unser Auftraggeber war ein lokales Unternehmen, in dem die Kommunikation weit über die deutschen Grenzen hinweg sehr relevant ist. Das Unternehmen hat neben dem Sitz in Bremerhaven noch zwei weitere Standorte in Asien und Südeuropa. So sind die betroffenen Mitarbeiter darauf angewiesen mindestens zweimal im Jahr von Deutschland nach Südeuropa, sowie Asien zu reisen, um innerbetriebliche Maßnahmen zu klären. Dieser Aufwand ist nicht nur kostenaufwendig, sondern aufgrund der langen Flugstrecken auch sehr zeitintensiv - Zeit, die die Mitarbeiter effektiv im Unternehmen vor Ort nutzen könnten. Jedoch müssen regelmäßige Meetings gehalten werden, um gemeinsame Absprachen oder Entscheidungen zu treffen. Im Gegensatz zu Telefonaten zählt hierbei die direkte persönliche Begegnung. 

Genau an diesem Punkt haben wir als Gruppe angesetzt. Das Bremerhavener Unternehmen ist auf die Meetings angewiesen, möchte jedoch gerne auf die Geschäftsreisen verzichten und diese Meetings virtuell stattfinden lassen. So war es unsere Aufgabe ein geeignetes Kommunikationssystem passend an die gestellten Kriterien zu recherchieren und vorzustellen. Die Kriterien waren klar definiert. Es musste zunächst nicht nur die Funktion eines  Video- sondern auch eines Informationssystems für die Arbeitsunterlagen haben. Zugleich sollte das System auch als gemeinsame Datenplattform zwischen den Standorten nutzbar sein. Dateien, wie Dokumente, Präsentationen oder auch Fotos und Videos der Produkte sollen jederzeit an allen Standorten abrufbar sein.

Ein Zusatzeffekt der Nutzung von Videokonferenzsystem sind verbesserte Arbeitsbedingungen, da die Mitarbeiter zeitlich entlastet werden und so die Work-Life-Balance optimiert wird. Untersuchungen haben ergeben, dass 90% der Anwender von Videokonferenzsystemen rund zwei Stunden wöchentlich mehr Zeit haben.

Das Projektergebnis besteht aus einer Recherche und systematischen Berwertung vorhandener Systeme verbunden mit einer Empfehlung an das Unternehmen. Das kam bei dem Unternehmen sehr gut: „Die mit wissenschaftlichen Methoden durchgeführte Bewertungen diverser Tools hat uns aufgezeigt in welche Richtung wir zukünftig bei der Auswahl eines für uns passenden Tools gehen können bzw. sollten.“ so der Auftraggeber für das Projekt.

Unser Resumé der Projektarbeit sind wertvolle Praxiserfahrungen und zu sehen, dass die in der Hochschule gelernte Theorie in der Praxis zur Anwendung kam.

Die BWL-Studentinnen (v. links): Nadine Kellermann, Sandra Frerichs, Stefanie Schmdit und Marianna Schreiner
Quelle: Hochschule Bremerhaven