Schwerpunkte und Besonderheiten

Fotos: RAS-Technologie im Zentrum für Aquakulturforschung (ZAF) in Bremerhaven - M. Bögner, AWI (links); Fisch- R. Diekmann (mitte); Algenkulturen I. Lang (rechts)

Im Bachelorstudiengang Biotechnologie der Marinen Ressourcen (BMR) werden zwei Vertiefungsrichtungen, „Marine (Bio-)Ressourcen“ und „Bio-Analytik“, verfolgt. Deren Inhalte können sowohl für sich stehen, aber auch sehr viele Überschneidungen ermöglichen. So werden im Studienverlauf die Methoden der Bio-Analytik an Beispielen der Marinen Ressourcen angewendet und die Marinen Ressourcen wiederum hinsichtlich ihrer biotechnologischen Nutzung identifiziert.  

Neben den biologischen Grundlagen sind der wirtschaftlich bedeutende Lebensraum Meer und die darin vorkommenden aquatischen (Bio-) Ressourcen wichtige Inhalte des Schwerpunktes „Marine Ressourcen“. Hier wird neben Inhalten zur Ozeanographie und zur marinen Flora & Fauna detailliert die wirtschaftliche Bedeutung von Aquakulturen, der Fischerei (aktiv/passiv) sowie Mikroorganismen und den daraus gewonnenen Naturstoffen beleuchtet. Erweitert wird dies durch technologische und biotechnologische Schwerpunkte sowie mit Managementthemen, wie integriertes Küstenzonenmanagement, GIS und Ökosystem-Tragfähigkeiten.

Der zweite Vertiefungsbereich vermittelt molekulargenetische und biochemische Methoden der Bioanalytik und bereitet die Studierenden unter anderen auf die rasante Entwicklung in der medizinischen, lebensmitteltechnologischen und biotechnologischen Diagnostik vor. Neben den klassischen state-of-the-art Analyseverfahren, werden auch innovative Analyseverfahren der „Next Generation“ eingesetzt wie z.B. lab-on-a-chip.

Fotos: Durchflusszytometrie - T. Chu (links); Lab-on-the-chip-Technologie - C. Harms (Mitte); Moderner genetischer Fingerabdruck (PCR) - C. Harms (rechts)