Aufbau und Zielsetzung

Kesselanlage, Quelle: HS BHV
Thermografie, Quelle HS BHV

Zielsetzung

Der Studiengang Gebäudeenergietechnik stellt ein solides und zielgerichtetes Ingenieurstudium dar. Er beinhaltet den Erwerb von fundiertem, technischem Basiswissen, aktuelle und anwendungorientierte technische Vertiefungen, einen starken Praxisbezug sowie die Vermittlung von fachübergreifenden Schlüsselkompetenzen. Selbständiges Arbeiten und wissenschaftliche Herangehensweisen werden durch Praktika und Projekte vermittelt. Die Studienzeit von sieben Semestern erlaubt zudem ein komplettes Praxissemester. Bereichert wird das Studium durch externe Seminare, Vortragsveranstaltungen, Exkursionen und Studienfahrten. Die Vernetzung der Studierenden wird u. a. durch einen eigenen Förderverein unterstützt.

Aufbau

Die ersten drei Semester beinhalten neben dem Einführungsprojekt überwiegend Module des ingenieur-technischen Basiswissens wie z. B. Mathematik, Physik, Elektrotechnik und Thermodynamik. Die Studierenden erhalten die Fähigkeit, dieses Basiswissen im weiteren Verlauf des Studiums auf fachspezifische Inhalte anzuwenden. In den folgenden Semestern werden die Studierenden in die Lage versetzt, Anlagen der Heizungs-, Klima- und Lüftungstechnik, der Gas- und Sanitärtechnik, der regenerativen Energieeinbindung sowie des technischen Gebäudemanagements zu projektieren und zu betreiben. Dazu gehören Kompetenzen wie Lastberechnung, Komponentenauslegung, Wärmeübertragung, energetische Bewertung sowie Softwareanwendung. Ein zentrales Element stellen Projektierungsbeispiele aus diesen Bereichen dar. Das sechste Semester ist das Praxissemester, in dem das erworbene Wissen außerhalb der Hochschule angewendet wird. Weiterhin werden Qualifikationen wie Methodenkompetenz, Präsentationstechnik, technisches Management und fachübergreifende Sachkompetenz vermittelt.

Modulhandbuch Gebäudeenergietechnik

Prüfungsordnung Gebäudeenergietechnik