Automatisierungstechnik-Elektrotechnik (AUT)

Wer kennt nicht die moderne Welt, in der ein Touchscreen nicht mehr wegzudenken ist. Nicht nur das Smartphone oder das Auto haben ihn. Selbst eine Waschmaschine oder ein Kühlschrank lassen sich in unserer heutigen Welt mit Icons auf einem Display bedienen. Doch es ist nicht nur der Touchscreen. Es gehört mehr dazu, damit sich z. B. bei einem modernen Auto Fehlercodes und Protokolle auslesen lassen, die die Wartung erheblich vereinfachen. Hierzu braucht es Sensoren und Steuergeräte, in denen Microcontroller die Informationen verarbeiten. Es ist das Zusammenspiel von modernen Sensoren und Aktuatoren, von moderner Software und ergonomischen Bedienelementen, das eine gute Automatisierung ausmacht. Dieses Zusammenspiel ist es, das erst einen Autopiloten in einem Flugzeug oder autonomes Fahren ermöglicht.
Ähnlich verhält es sich in der Industrie. Auch hier wird viel Wert auf ergonomische Bedienung, Wartbarkeit, Fehlerfrüherkennung und Protokollierung gelegt. Darüber hinaus soll alles selbstständig und unabhängig vom Menschen funktionieren – am besten alles automatisch. Auch geht es darum, Prozesse zu optimieren und dadurch Zeit und Kosten zu sparen. Auch die Ressourcenschonung und ökologische Nachhaltigkeit spielen ebenso wie die Benutzerfreundlichkeit eine große Rolle. Doch wie geht das? Wie arbeiten die klassischen Disziplinen Elektrotechnik, Mechanik und Informatik zusammen? Die Antworten gibt die Vertiefungsrichtung Automatisierungstechnik-Elektrotechnik.