Studienschwerpunkte und Besonderheiten

Mit der praxisorientierten und spezialisierten Ausbildung, die auch die Zusammenarbeit mit regionalen und überregionalen Unternehmen einschließt, haben die Absolventinnen und Absolventen allerbeste Chancen auf dem nationalen und internationalen Arbeitsmarkt. Ihre Einsatzgebiete sind dabei so breit gefächert wie die Lebensmittelwirtschaft selbst: Sie erstrecken sich von Landwirtschaft und Lebensmittelwirtschaft (Handwerk, Industrie) über Prüfstellen, Vermarktungsorganisationen (z.B. Lebensmitteleinzelhandel, Discounter, Retailer), der Zulieferindustrie (Anlagenbau, Ingredients etc.) und politische Institutionen (z.B. Max Rubner Institute) bis hin zu Unternehmen der Kosmetik- und Pharmaindustrie.

Nach dem dritten Semester entscheiden sich die Studierenden für einen Studienschwerpunkt:

Lebensmitteltechnologie: Verfahrenstechnik, Lebensmittelchemie- und analytik, Mikrobiologie, Automatisierung, Verpackungstechnologie sowie die Produkttechnologie der Lebensmittel tierischer / pflanzlicher Herkunft werden im Laufe des Studiums mit speziellen Lebensmittelbereichen wie Wurst- und Fleischwaren, Brot und Backwaren, Süßwaren, Obst- und Gemüseprodukten, alkoholischen und alkoholfreien Getränken oder „Seafood” - Produkten theoretisch wie praktisch verbunden. Die entsprechende Anlagentechnik wird erlernt, welche u. a. in den Laborübungen des 6. Semesters an konkreten Beispielen angewendet werden soll.

Lebensmittelwirtschaft: Neben einer Weiterbildung in speziellen Disziplinen der Lebensmitteltechnologie steht die betriebswirtschaftliche und Managementausbildung im Vordergrund: Food Marketing, Investition und Finanzierung, Controlling, Personalwesen, Logistik und Projektmanagement werden im Kontext der Ernährungswirtschaft gelehrt und in Seminaren an Fallbeispielen praktisch umgesetzt.