Für Studieninteressierte

Studieninhalte (in Planung)

Folgende Studienstruktur und folgender Studienverlauf werden zugrunde gelegt und die acht Semester des Studiengangs PA umfassen folgende Bereiche:

• Medizinische Grundlagen

• Klinische Medizin

• Naturwissenschaftliche Grundlagen

• Medizintechnische Grundlagen

• Strukturen und Prozesse im Gesundheitswesen

• Vertiefung und Spezialisierung in Studienschwerpunkten:

Operative Versorgung, Konservative Versorgung, Notfallmanagement, Hygiene und Medizintechnik

• Praktische Anwendungen in Laboren und medizinischen Einrichtungen

• Vertiefende Themengebiete und fachübergreifende Schlüsselqualifikationen.

 

Folgende Kompetenzen sollen in diesen vermittelt werden:

• Medizinische Grundlagenkompetenzen

• Spezifische Fachkompetenzen

• Berufsübergreifende Handlungskompetenzen

• Berufsfeldbezogene Handlungskompetenzen und

• Methoden- und Sozialkompetenzen.

Charakteristisch für den PA-Studiengang ist eine enge Verzahnung zwischen Theorie und Praxis, welche in der Durchführung von zwei kompletten Praxissemestern (Semester 4 und 7) in Kliniken und/oder Praxen sowie praktischen Anwendungsmodulen in allen Studiensemestern curricular verankert ist.

Auf diese Weise werden das in den Modulen der Studiensemester erworbene Wissen und die damit verbundenen medizinischen Fähigkeiten direkt in der Praxis angewendet und vertieft und die Studierenden auf den Behandlungsalltag in Kliniken und Arztpraxen vorbereitet. Hierfür verfügt die Hochschule über ein breites und wachsendes Netzwerk mit zahlreichen kooperierenden Kliniken und medizinischen Einrichtungen aus der Region als auch mit Partnern aus der Medizintechnik.

Der Studiengang ist interdisziplinär ausgerichtet und bietet ein breitgefächertes Angebot theoretischer Wissensgrundlagen und deren praktische Anwendung in medizinischen Einsatzgebieten. Dieses Studienangebot bietet PA-Studierenden somit eine breite Basisausbildung in allen großen Disziplinen der Medizin, die es Absolvent:innen ermöglicht, sowohl im Klinikbereich als auch in niedergelassenen Ärzt:innenpraxen oder Praxisverbünden unter ärztlicher Supervision eingesetzt zu werden.

In den einzelnen theoretischen und praktischen Modulen des Curriculums werden angehende Physician Assistants umfassend auf die verschiedenen Tätigkeitsbereiche in der Patientenversorgung vorbereitet. Schwerpunkte bilden sowohl medizinische und naturwissenschaftliche Grundlagenfächer, die auch Bestandteil eines klassischen Medizinstudiums sind, als auch wirtschafts- und sozialwissenschaftliche Grundlagenfächer zur Vermittlung einer umfassenden Methodenkompetenz, welche für die Lösung komplexer Probleme im beruflichen Alltag erforderlich sind.

Wichtige Inhalte der Lehrveranstaltungen in den Präsenzphasen auf dem Campus sind die Vertiefung naturwissenschaftlicher Grundlagen in Physik, Chemie und Molekularbiologie sowie der medizinischen Grundlagenfächer wie Anatomie, Physiologie und Pathologie.

Weiterhin werden die relevanten Disziplinen der klinischen Medizin um Themen wie z.B. Diagnoseund Therapieverfahren, Hygiene, Mikrobiologie oder Pharmakologie, aber auch um Inhalte zu den Themen Kommunikation, Medizinrecht, Gesundheitsökonomie bzw. Gesundheitsmanagement und Medizinethik ergänzt.

Studienmodule mit Lehrveranstaltungen mit theoretischen und anwendungsvorbereitenden Inhalten finden in Räumlichkeiten der Hochschule statt. Die studienbegleitenden praktischen Anwendungsmodule in den Semestern 1-3 finden in regionalen Kliniken statt und werden dort durch ärztliche Mentoren begleitet. Sie dienen vor allem dazu, den PA-Studierenden in einem früheren Studienstadium klassische behandlungspraktische Verrichtungen einzuüben, ihre persönliche Geeignetheit für diesen Beruf zu überprüfen und sie für den Klinik- und Praxisalltag zu sensibilisieren. Auf diese Weise werden die Studierenden bereits in einem frühen Studienstadium in kleinen Gruppen betreut, mit Patient:innen im Praxisalltag vertraut und problemorientiert an die künftig von PAs zu erbringenden Aufgabenbereiche herangeführt.

Ferner werden in zwei kompletten mindestens zwanzigwöchigen Praxissemestern die im bisherigen Studienverlauf erworbenen theoretischen Kenntnisse und vermittelten Kompetenzen im Berufsfeld direkt in medizinischen Partnereinrichtungen vor Ort angewandt. Praxispartner für diese Transferphasen sind hierbei Kliniken und ambulante Einrichtungen, es können aber auch anderweitige medizinische Institutionen sein.

Auf diese Weise wird eine ideale Verzahnung theoretischer und berufspraktischer Qualifikationen erreicht und auch die anzufertigende Bachelorarbeit sollte sich inhaltlich mit Fragestellungen aus dem klinischen oder praxisbezogenen Alltag beschäftigen.

In den studienintegrierten Praxisphasen und den kompletten Praxissemestern werden die Studierenden durch autorisierte Fachärzt:innen betreut und angeleitet und die erworbenen Kompetenzen 7 sind in einem Logbuch zu dokumentieren. Mit den betreuenden Einrichtungen werden entsprechende Kooperationsvereinbarungen geschlossen.