Praxisbezug im Studiengang

Praxisbezug

Die im Studium enthaltenen umfangreichen Praktika und Übungen sorgen für eine zielorientierte Berufsbefähigung. Dabei wird in kleinen Gruppen unterrichtet. Insbesondere der Einsatz von Schiffsmaschinensimulatoren sorgt für große Praxisnähe. So erhalten die Studierenden einen direkten Einblick in die praktischen Aufgaben und Lösungsansätze, die sie an der Hochschule durch eigene Versuche und Projektbearbeitungen vertiefen. Die Erfahrungen der Praxisphasen sowie die Bachelorarbeit, die wiederum in Kooperation mit einer Reederei oder einem Industrieunternehmen angefertigt werden kann, runden die praxisorientierte Ausbildung ab. Neben der Vermittlung der ingenieurtechnischen Grundlagen und der Vertiefung in den Studienschwerpunkten werden Schlüsselqualifikationen wie Präsentationstechniken und Personalführung vermittelt. Diese werden durch spezielle Fachinhalte im Bereich von Ingenieursoftware, Fremdsprachen, Betriebswirtschaftlehre und Recht vertieft.

Praktische Ausbildung

Nach der SchoffzAusbVO sind für das Befähigungszeugnis zum Technischen Wachoffizier zwingend mindestens 18 Monate praktische Ausbildung, davon mindestens zwölf Monate an Bord von Seeschiffen im Maschinendienst vorgeschrieben. Diese können absolviert werden durch

  • ein sechsmonatiges Metallgrundpraktikum und ein zwölfmonatiges Seefahrtpraktikum, das in Form von zwei Praxissemestern in das Studium integriert ist;
  • eine achtzehnmonatige abgeschlossene Ausbildung als Technischer Offizierassistenten (TOA);
  •  eine abgeschlossene Berufsausbildung als Schiffsmechaniker.


Das Metallgrundpraktikum ist vor Beginn des Studiums abzuleisten. Für Bewerber mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung in einem anerkannten Metall- oder Elektroberuf entfällt das Grundpraktikum. Nähere Auskünfte zur praktischen Ausbildung erteilt die Hochschule Bremerhaven.