Praxisphase und Auslandsaufenthalt

Durch die enge Einbindung von Praxispartnern und eine kontinuierliche Kooperation während des Stu­dienverlaufs werden nicht nur berufspraktische Kompetenzen entwickelt, sondern auch der Lernprozess insgesamt befördert. So werden im Studiengang Soziale Arbeit innovative Lehrkonzepte verfolgt, die sich durch eine kontinuierliche Praxiseinbindung auszeichnen. Die Zusammenarbeit mit den Praxispartnern erfolgt auf Basis von strukturellen und operativen Qualitätsanforderungen und wird seitens des Studiengangs gesteuert. Der Studiengang stellt Praxisplätze sicher und organisiert das Matching.

Praxisphasen finden in jedem Studiensemester statt.

Im ersten und zweiten Semester ist eine Hospitation von 4 x 6 Tagen in unterschiedlichen Feldern der Sozialen Arbeit vorgesehen.

Im dritten und vierten Studiensemester wird mit Praxisträgern als Auftraggeber:innen in kleinen Teams an Projekten gearbeitet, die sowohl wissenschaftliche als auch berufspraktische anwendungs- und umsetzungsbezogene Aspekte umfassen.

Das vierte Semester bietet die beste Möglichkeit für ein Auslandssemester.

Ab dem fünften Studiensemester entscheiden sich die Studierenden für den eigenen beruflichen Schwerpunkt. Sie erproben sich in ihrem gewünschten zukünftigen beruflichen Arbeitsbereich der Sozialen Praxis und qualifizieren sich weiter. Weiterhin wird diese praktische Erfahrung  begleitet durch weitere methodische und fachlich-inhaltliche Module.

Kompetenzorientiertes Lernen - Third Mission - Studiengangsentwicklung

Eine ausgesprochene Praxisorientierung ist Merkmal des Studiengangs „Soziale Arbeit“, und das in vielfacher Hinsicht:

Bezogen auf das Lernen der Studierenden fördern systematische Kontakte zur Praxis der Sozialen Arbeit nicht nur die Relevanz, sondern auch die kontextuelle Einordnung des zu Lernenden. Zugleich wird die Kompetenzorientierung von Beginn an verankert.

Die Hochschule und damit auch der Studiengang Soziale Arbeit versteht sich als integrierter Teil der Region und ist im engen Austausch und guter Abstimmung mit den Akteuren der Region. Überregionale und internationales Dimensionen werden dabei nicht aus dem Auge verloren. Insbesondere das Projektstudium im zweiten Studienjahr ist ein in dieser Hinsicht wesentliches Konzept.

Forschung und Transfer sind in der Hochschule stark verankert. Auch das gesellschaftliche und bürgerschaftliche Engagement der Hochschule spielt eine zunehmende Rolle. Diese Aktivitäten, die auch unter dem Begriff der „Third Mission“ zusammengefasst werden, werden mit dem Studiengang Soziale Arbeit noch einmal prononciert aufgegriffen und weiterentwickelt.

Last not least ist ein Studiengang ein Element in einem System wissenschaftlicher Erkenntnisse, berufspraktischer Anforderungen und sozialer und gesellschaftlicher Herausforderungen und muss in diesen Kontexten lebendig und entwicklungsfähig aufgestellt sein.