Aufbau und Zielsetzung

Studienaufbau

Die Regelstudienzeit beträgt sieben Fachsemester. Die ersten drei Semester umfassen eine breite Grundlagenausbildung, die alle relevanten Themen aus Informatik, Mathematik und BWL sowie wesentliche Soft Skills behandelt. Den Studierenden werden fundierte Programmierkenntnisse und ingenieurmäßige Vorgehensweisen sowohl in der Theorie als auch durch praktische Übungen in kleinen Gruppen vermittelt. Die Studierenden starten bereits in der Studieneingangsphase in kleinen Teams mit einem Projekt. Weitere Projekte begleiten die Studierenden während des gesamten Studienverlaufs.

Ein Praxissemester (wahlweise ein Auslandssemester) ist im vierten Semester vorgesehen.

In den letzten drei Studiensemestern werden eine Reihe von Veranstaltungen als Wahlpflichtveranstaltungen angeboten, die zur individuellen Vertiefung genutzt werden können. Vertiefungsmöglichkeiten bestehen z.B. im Bereich von Standardsoftware-Systemen wie SAP, von Groupwaresystemen wie Lotus Notes/Domino, aber auch von zuverlässigen Systemen und Verfahren zur Qualitätssicherung. In diesem Wahlpflichtbereich können sich Studierende bei Interesse auch in dem Profil IT-Systemintegration spezialisieren. Im Studienprofil IT-Systemintegration erwerben sie besondere Kompetenzen, die sowohl die Integration von Geschäftsprozessen als auch von technischen Systemen betreffen und qualifizieren sich insbesondere für Vernetzungs- und Systemintegrationsprojekte. Ein zweisemestrige Projekt und die Abschlussarbeit (Bachelorthesis) runden das Studium ab.

Studienverlauf

Studienplan B.Sc. Wirtschaftsinformatik - Zum Vergrößern anklicken

Zielsetzung

Wirtschaftsinformatik ist ein interdisziplinärer Studiengang, der betriebswirtschaftliches und informationstechnisches Grundlagenwissen zusammenführt.

Wesentliches Qualifikationsziel sind entsprechende interdisziplinäre Kompetenzen und ein Verständnis von betrieblichen Prozessen und deren IT-Unterstützung sowohl aus der Perspektive der Informatik als auch aus der Perspektive der jeweiligen Fachabteilung bzw. des jeweiligen Anwendungsbereiches.

Gegenstand der Ausbildung sind darüber hinaus Sozialkompetenzen für die Arbeit in Teams sowie für die überzeugende Präsentation von Projekt- und Arbeitsergebnissen.

Ein breites Wahlangebot ermöglicht eine Spezialisierung je nach den Interessen der Studierenden z.B. hinsichtlich ERP- und PPS-Systemen sowie Standardsoftware-Systemen wie SAP, oder Themen im Kontext von Big Data.

Praxisbezug

Modern ausgestattete Computerlabore bieten Studierenden die Möglichkeit, Netzwerke, Softwareumgebungen, Anwendungssoftware und spezielle Werkzeuge unter praxisnahen Bedingungen zu erproben. In offenen Laboren können die Studierenden gemeinsam mit Lehrenden experimentieren, beispielsweise in der Entwicklung einer Server-Infrastruktur des Studiengangs oder in der Vorbereitung des Koggethons.

Um eine besondere Anwendungsnähe zu gewährleisten, gibt es zudem eine Reihe von Kooperationen mit lokalen und regionalen Einrichtungen und Unternehmen. 

Die Projektorientierung des Studiums ermöglicht den Studierenden, im geschützten Rahmen des Studiums Projekterfahrungen mit realitätsnahen Aufgabenstellungen zu sammeln.