Profil des Studienganges

Der Masterstudiengang Biotechnologie verfügt über zwei Schwerpunkte: Marine Bio-Ressourcen und Bio-Analytik, die die Ausbildung im Bachelorstudiengang „Maritime Technologien“ ergänzen und führt durch die Vermittlung eines profunden Methodenspektrums in zwei Wirtschaftszweige, für die eine zunehmende Bedeutung angenommen wird, zu einem stark nachgefragten Berufsbild. Der Studiengang ist durch einen hohen Anteil an Praktika gekennzeichnet. Dadurch sollen die Studierenden lernen, die gängigen Methoden und Techniken der angewandten Biotechnologie in die Praxis umzusetzen. Sie sollen zudem eine solide Basis für weiterführende Studien erhalten. Ziel des Studiengangs ist es, Biotechnologinnen und Biotechnologen mit einem umfassenden Überblick über ihr Fachgebiet auszubilden. Besonders in der Industrie und hier sowohl im Bereich der Wirkstoffproduktion und Qualitätssicherung in der Lebensmittelindustrie als auch in der Forschung und Entwicklung nimmt der Bedarf an Fachkräften weiter zu, so dass gute Berufschancen gesehen werden.

Die Vernetzung mit dem Bremerhavener Institut für Angewandte Molekularbiologie (BIAMOL) erlaubt dem Studierenden, sich in den aktuellen Forschungsthemen einzubringen und an der vordersten Linie aktiv praktisch mit zu arbeiten. Hier werden die Studierenden auf das spätere Berufsleben mit aktuellen Forschungsergebnissen aus dem Bereich der Life Science vorbereitet und mit Themen wie z.B.  Mikrofluidische-Analyse-Systeme oder Lab-on-a-chip oder moderne mikrobiologische Auswertungen konfrontiert. Diese neuen Technologien sind in der modernen Bioanalytik unverzichtbar und geben den Studierenden ein Methodenspektrum in die Hand, das im Bereich der Medizin eine schnelle und zuverlässige Analyse auf z.B. multiresistente Keime im Krankenhau (MRSA) zulässt. Diese Expertise verleiht dem Absolventen die Möglichkeit, Hygienestandards zu bewerten und gegebenenfalls anzupassen (Monitoring und medizinische Therapie-Verlaufsüberwachung). Ferner wird der Absolvent/die Absolventin analytische Fragestellungen selber einschätzen und ein darauf abgestimmten methodischen Lösungsansatz erarbeiten (Methoden- und Lösungskompetenz) können. Der Studiengang legt großen Wert auf die Problemlösungskompetenz. Dieses wird durch die frühzeitige in die Lehre implementierte selbständige Aufgabenlösung erreicht. Hier wird ständig auf Inhalte anderer Module reflektiert und Transferdenken gefordert und gefördert.