Ziele des Studienganges

Ziel des Masterstudienganges Biotechnologie besteht darin, die Absolventinnen und Absolventen zu befähigen, selbständig und verantwortungsbewusst in diesem Branchenumfeld zu arbeiten.

 

Dies wird erreicht, indem neben molekularbiologischen Grundlagen auch Grundlagen der Bioinformatik, Vermittlung von Softskills sowie gesellschaftspolitische Aspekte explizit in das Studienangebot integriert sind. Ferner werden die Studierenden frühzeitig mit den Arbeitsprinzipien der Industrie bekannt gemacht, in dem sie bereits als studentische Hilfskräfte Arbeitspraxis sammeln können. Der Studiengang wurde initial eingerichtet, da auf den Feldern der Analytik zunehmend molekulare Aspekte in den Vordergrund treten, die durch das klassische Studium der Biologie nicht ausreichend berücksichtigt werden. Sowohl im Bereich der natur- und ingenieurwissenschaftlichen Forschung als auch in der Wirtschaft besteht ein hoher Bedarf an inter- und transdisziplinär ausgebildeten Fachkräften, die gleichermaßen über Kenntnisse und Fähigkeiten in der  Molekularbiologie und in der Analytik verfügen. Um diesem Bedarf nachzukommen und den Studierenden eine zukunftsträchtige Ausbildung anzubieten, entwickelt die Hochschule Bremerhaven den stärker anwendungsorientierten Masterstudiengang Biotechnologie (Bezeichnung bislang „Bioanalytik“) mit den Schwerpunkten „Bio- Analytik“ und „Marine Bio-Ressourcen“, wobei der letztgenannte Schwerpunkt neu hinzukommt. Während beim Schwerpunkt „Bio-Analytik“ die Entwicklung, Optimierung und Standardisierung von molekularbiologischen Diagnostik-Verfahren vermittelt werden, beschäftigt sich der Schwerpunkt „Marine Bio-Ressourcen“ mit der Vermittlung eines vertieften interdisziplinären Verständnisses für das Ökosystem Meer und dessen wirtschaftlich nutzbare Ressourcen.

 

Durch die Kooperation und thematisch enge Verzahnung mit dem Bremerhavener Institut für Angewandte Molekularbiologie (BIAMOL) und dem Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI) wird der Studierende systematisch in die Projektarbeit von Forschungsthemen eingeführt und ausgebildet. Diese so gewonnene Expertise und Problemlösekompetenz ist Voraussetzung im beruflichen Einsatz als Projektleiter in einer Forschungsabteilung eines industriellen Unternehmens oder einer Forschungsanstalt.