Aufbau und Schwerpunkte

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Der Master Lebenmitteltechnologie beinhaltet:

  • Drei Semester Vollzeitstudium mit hohem Praxisbezug
  • Abschluss mit Master of Engineering (M. Eng.)
  • Unterrichtssprache Deutsch (75 %) und Englisch (25 %)
  • Praktische Projektarbeit in der Industrie oder Forschung wird geboten.
  • Nachweis eines ersten berufsqualifizierenden Abschlusses (Diplom oder Bachelor) ist notwendig.

Die beiden ersten Semester des Studiums sind in vier Modulblöcke gegliedert. Drei davon umfassen die Themengebiete Innovation, Leadership und Spezielle Technologien. Der vierte Block Verfahrenstechnik kann beispielsweise gegen Module des Masterstudiengangs Biotechnologie oder des Masterstudiengangs Process Engineering and Energy Technology getauscht werden. Andere Tauschmöglichkeiten können mit der Studienfachberatung vorab besprochen werden.

Modularer Aufbau

Der Modulblock Innovation (1. und 2. Sem.) umfasst sowohl das Innovationsmanagement als auch die Produkt-, Prozess- und Verpackungsentwicklung. Die Studierenden entwickeln hier ausgehend von einer selbstentwickelten Idee nicht nur ein neues Produkt, d. h. ein neuartiges Lebensmittel oder Lebensmittel mit neuartigen Eigenschaften inklusive der Verpackung. Sie errechnen auch die nötigen betriebswirtschaftlichen Zahlen zu Logistik, Kapazitäten, Preisen etc. Außerdem entwickeln sie auf Basis des angesprochenen Marktsegments entsprechende Marketingstrategien. Am Schluss der Entwicklung soll neben dem Produkt der zugehörige Businessplan stehen.

Im Modulblock Verfahrenstechnik (1. Sem.) entwickeln die Studierenden für wichtige Problemstellungen aus den entsprechenden verfahrenstechnischen Teilgebieten zielgerichtete Lösungen. Aus diesem Grund leisten die jeweils zugeordneten Labore aufbauend auf dem erworbenen theoretischen Wissen einen essentiellen Beitrag zur Erreichung der Ausbildungsziele.

Der Modulblock Leadership (1. und 2. Sem.) vermittelt die notwendigen fachlichen Kenntnisse und sozialen Fähigkeiten für die Übernahme von Führungsaufgaben in der Lebensmittelwirtschaft. Normen, Standards, internationale Gesetze, Grundzüge zum Schutz des geistigen Eigentums und des Vertragsmanagements stehen hier neben ethischen Fragestellungen und der Beschäftigung mit der Lebensmittelauthentizität und -fälschung im Fokus. Um den Anforderungen des globalen Marktes Rechnung zu tragen, wird der Modulblock auf Englisch gehalten.

Im Modulblock Spezielle Technologien (2. Sem.) beschäftigen sich die Masterstudierenden mit den ausgewählten Aspekten aus den Bereichen der pflanzlichen und tierischen Lebensmittel sowie Fisch. Innovative Verfahren und Rohstoffe nehmen einen wichtigen Bestandteil ein. Die Studierenden werden auf einen schnellen Einsatz in entsprechenden Themengebieten vorbereiten und lernen, gut mit unbekannten Aufgaben umzugehen. In diesem Modulblock sollen neben neuartigen Verpackungen auch Inhalte aus dem Blickwinkel der Thematik Industrie 4.0 betrachtet werden.

Durchgängig gilt, dass das kritische Hinterfragen aktueller Entwicklungen das Grundgerüst aller Module bildet.

Das Studium schließt mit der Masterarbeit (3. Sem.) ab, die vorzugsweise mit externen Partnerinnen und Partnern aus der Lebensmittelwirtschaft und -forschung absolviert wird.

Zugehörige Dokumente