Zielsetzung und Besonderheiten

Die Verfahrenstechnik umfasst ein sehr weites Wissensgebiet, das in der Zukunft noch größere Breite gewinnen wird. Da die Verfahrenstechnik eine Mittelstellung zwischen dem Maschinenbau, der Chemie, Elektrotechnik und Biologie einnimmt erfordert sie ein hohes Maß an interdisziplinärem Verständnis. Wie kaum in einer anderen Ingenieurdisziplin muss in der Verfahrenstechnik stets Neuland betreten werden. Eine für den Einzelnen nicht mehr überschaubare Menge von jährlich um die 100.000 Veröffentlichungen und 15.000 Patenten zeugen von dieser Entwicklung. Auch die Zahl technisch hergestellter Stoffe ist unübersehbar groß geworden. Die Praxis hat gezeigt, dass Umweltschutz und Sicherheit nur auf Basis gründlicher Kenntnisse in der Verfahrenstechnik optimal gestaltet werden können. Dementsprechend fließen ganzheitliche, systemtechnische Betrachtungen zunehmend in die Forschung ein, die auch in der Lehre vermittelt werden. Nicht nur die Optimierung eines einzelnen Teilschritts, sondern die Optimierung des Gesamtsystems steht dabei im Vordergrund: Neben der naturwissenschaftlich-technischen Dimension weisen die Verfahren und Produkte auch eine wirtschaftliche Dimension auf und fügen sich in einen politisch-gesellschaftlichen Rahmen ein. Gefragt ist also nicht nur die technisch brillante Lösung, sondern auch deren Umsetzbarkeit im gegebenen ökonomischen und politischen Umfeld.

 

  • Internationaler Studiengang (100% Englisch)
  • 3 Semester Vollzeitstudium mit hohem Praxisbezug
  • Abschluss mit Master of Science (M. Sc.)
  • Enger Kontakt mit Professoren und Wissenschaftlichen Mitarbeitern
  •  Praxissemester und Abschlussarbeit im 3. Semester
  • Austausch mit internationalen Studenten und optionales Auslandssemester