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H2-MetaStore (H2-MetaStore)

Entwicklung eines hybriden metallischen Tanksystems zur Speicherung und Verwendung von komprimiertem Wasserstoff in mobilen Verbrennungsmaschinen

Ziel dieses Forschungsprojektes ist die Entwicklung eines mobilen metallischen Speichersystems, welches im Vergleich zu CFK-Tanks deutlich günstiger ist, eine Reduktion der CO2-Emissionen bei dem Produktionsprozess, eine vollständige Recycelbarkeit, sowie eine fast vollständige Verwendung des mitgeführten Wasserstoffs im Druckbehälter ermöglicht. Im PFAU-Programm soll das Tanksystem im Projekt H2-Metastore exemplarisch für die Schwerlast-Fahrzeugtypen auf Basis der Anforderungen eines Flugzeugschleppers ausgelegt werden und auf alle anderen vergleichbaren Fahrzeugkategorien dieser Klasse übertragbar sein. Das Projektkonsortium besteht aus der HYDAC GmbH, Mafi/Trepel GmbH, ISATEC GmbH und der Hoschschule Bremerhaven.

Projektförderung

  • Mittelgeber

    Mittel des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung - EFRE durch das Land Bremen im Programm Förderung anwendungsnaher Umwelttechniken / PFAU
  • Fördersumme

    107.822,50 Euro
  • Laufzeit

    01. 11. 2025 - 30.10. 2026
  • Projektleitung

    Prof. Dr.-Ing. Uwe Werner

Hintergrund und Ziele

Im Rahmen der Energiewende, nimmt bei der Umstellung auf alternative „grüne Kraftstoffe“ insbesondere auf Basis von Wasserstoff, das Speichersystem eine besondere, essenzielle Rolle ein. Dies bedeutet, dass der Umstieg auf wasserstoffbasierte CO2-neutrale Kraftstoffe (Methanol, Wasserstoff, Ammoniak, etc.) nur gelingen kann, wenn die Speicherung bzw. Betankung sicher, zuverlässig und mit ausreichender Energiedichte möglich ist. Im Vergleich z.B zum Erdgas enthält die gleiche Menge Wasserstoff etwa 2,3-mal mehr, im Vergleich zu Diesel sogar 2,8-mal mehr Energie. Gleichzeitig kann Wasserstoff, im Gegensatz zu elektrischer Energie, konventionell in Tanks gespeichert und aufbauend auf bestehender Infrastruktur transportiert und vertrieben werden. Deshalb ist die Rolle von Wasserstoff als wichtiger CO2-neutraler Energieträger der Zukunft unbestritten. Allerdings nimmt Wasserstoff bei Umgebungsdruck etwa 7-mal mehr Raum als die gleiche Menge Erdgas ein. Um diesen Nachteil auszugleichen, kann Wasserstoff bei -256°C flüssig in Kryogen-Behältern an Tankstellen oder stationären Anlagen gespeichert werden. Für mobile Anwendungen hat sich die gasförmige Speicherung mit 350 bar oder 700 bar in kohlenstofffaserverstärkten (CFK) Druckbehältern etabliert (PKW-Anwendung).

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