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ProBallast

Erhöhung des Ballaststoffgehaltes in (Bio) Lebensmitteln der Gemeinschaftsverpflegung und Fertiggerichten

Projektziel: Produkreformulierung durch Erhöhung des Gehaltes an Ballaststoffen in Lebensmitteln (Fibermaxxing). Gemeinsam mit Firmen aus der Bio-Branche werden Rezepturen für sechs Produktkategorien erarbeitet, begleitet durch sensorische Analysen zur Messung der Verbraucher:innenakzeptanz.

Projektförderung

  • Mittelgeber

    Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat
  • Förderkennzeichen

    281A906A22
  • Fördersumme

    304.520,19 €
  • Laufzeit

    01.01.2025 – 31.12.2027

Fakten

Fakten

Hintergrund und Ziele

Im Projekt ProBallast werden im Studiengang Food Science der Hochschule Bremerhaven rezeptorische und technologische Strategien entwickelt, Ballaststoffgehalte durch die Verwendung innovativer Rohstoffe oder landwirtschaftlicher Nebenströme in Lebensmitteln der Gemeinschaftsverpflegung und in Fertiggerichten zu erhöhen. Um eine lebensmittelrechtliche Auslobung zu ermöglichen, sollen mindestens 3 %  (enthält Ballaststoffquelle) bis 6 % Ballaststoffgehalt (Ballaststoffreich) erreicht werden. Ein besonderer Fokus liegt auf Bio-Produkten: Zum einen, da dieses Marktsegment im Vordergrund der Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung und des BMEL steht und zum anderen, weil es sich besonders für innovative Konzepte eignet, da die Käufer:innen verstärkt gesundheitsorientiert sind. Als "Fibermaxxing" im Rahmen der Longevity hat dieses Thema auch für breitere Verbrauchergruppen an Bedeutung gewonnen. Die Produktentwicklung wird durch Texturanalysen begleitet, um die Produkzierbarkeit auf den Anlagen der Hersteller einschätzen zu können. Weiterhin werden sensorische Verbraucher:innenanalysen zur Messung der Verbraucher:innenakzeptanz durchgeführt. Untersuchte Produktgruppen sind Fertiggerichte (u. a. TK-Pizza), Teige, Saucen, pflanzliche Bratlinge, fleischreduzierte Wurstprodukte, Kräcker. Die Entwicklungen erfolgen in enger Zusammenarbeit mit Lebensmittelherstellern. Projektpartner ist die Firma Ökofrost aus Berlin.

Weiterer wissenschaftlicher Projektpartner ist die Fakultät Argarmarketing der Georg-August-Universität , Göttingen. Dort werden Verbraucherstudien zur Messung der Akzeptanz der Produktkonzepte und Expertengespräche mit Lebensmittelunternehmen zum Thema der Ballaststofferhöhung durchgeführt. Die Ergebnisse in die Kommunikation des Konzeptes der Bellaststofferhöhung und Erhöhung des Gesundheitswertes ein.

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