Krimskrams – wenn Erinnerungen im Kopf zu Seiten werden
Was war eigentlich Deine Lieblings-Kinderserie? Und wie hieß Dein Kuscheltier früher? Es sind Fragen wie diese, die sofort ein ganz bestimmtes Gefühl auslösen. Eine Mischung aus Nostalgie, Erinnerungen an den Alltag von damals und dem Staunen darüber, wie rasant sich die Technologie seit unserer Kindheit verändert hat. Genau dieses Gefühl haben zehn Studierende des Studiengangs Digitale Medienproduktion (DMP) der Hochschule Bremerhaven eingefangen. Im Rahmen ihres zweisemestrigen Medienprojekts unter der Leitung von Prof. Nicole Slink haben sie ein eigenes Magazin auf die Beine gestellt: von der ersten Idee bis hin zum fertigen Heft. Das Ergebnis heißt „Krimskrams“ und lässt eine ganz besondere Emotion wiederaufleben.
Studium
Bremerhavener Informatik-Studierende geben Einblicke in vertrauenswürdige IT-Systeme
Sei es die Projektbeschreibung in Microsoft Word, die Terminverwaltung in Outlook oder die schnelle Nachricht an die WhatsApp-Familiengruppe, dass es heute mal wieder später wird: Viele Menschen und Unternehmen nutzen Software und Anwendungen von US-Tech-Giganten. Doch langsam setzt in Deutschland und anderen EU-Ländern ein Umdenken ein, nicht zuletzt befeuert von der volatilen und die Nutzer:innenrechte einschränkenden Politik der USA, wo die meisten Tech-Riesen ihren Sitz haben. Teure Lizenzen und datenschutzrechtliche Bedenken angesichts immer mehr Datenabwanderung in undurchsichtige Cloudsysteme sorgen dafür, dass Unternehmen, die öffentliche Verwaltung und Privatpersonen zu open-source-basierten Alternativen aus Europa wechseln. Der Begriff „Digitale Souveränität“ beschreibt diese Unabhängigkeitsbewegung weg von der Abhängigkeit von US-Tech-Riesen hin zu dezentraleren, gestalt- und kontrollierbaren Softwarelösungen. Er spielt eine zentrale Rolle in den Informatikstudiengängen an der Hochschule Bremerhaven.
Studium
Könnte Bremerhaven ein Ziel für Flusskreuzfahrten werden?
Passagiere von Flusskreuzfahrten betrachten Bremerhaven oft nur als Zwischenstopp auf dem Weg zu größeren Städten wie Hamburg oder Bremen, bei dem sie eher an Bord bleiben, statt durch die Stadt zu schlendern. Eine Umfrage von Studierenden der Hochschule Bremerhaven legt jedoch nahe, dass der Hafen und seine Umgebung zu einem lohnenswerten Reiseziel werden könnten, wenn an Land interessante Aktivitäten locken.
Studium
Bremerhavener Food-Science-Studierende schulen ihre Sensorik und lernen in Praxisprojekt viel über Teeherstellung
Analysieren und Tee trinken: Studierende im sechsten Semester haben im Studiengang Food Science unter der Leitung ihrer Professorin Barbara Kleine-Kalmer und der ehemaligen Bremerhavener Studentin Jule Höpken vom Teehersteller Ronnefeldt Projekte zum Thema Tee erarbeitet und ihre Sensorik geschult. Zum Ende ihres Praxisprojekts besuchten sie das Unternehmen, stellten ihre Ergebnisse vor und erhielten direktes Feedback aus der Praxis. Ein besonderes Erlebnis war eine professionelle Teeverkostung.
Forschung
Prof. Dr.-Ing. Uwe Arens in den nationalen Ausschuss für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit berufen
Die Arbeitswelt verändert sich und damit auch die Anforderungen an die Sicherheit und den Gesundheitsschutz für Arbeitnehmer:innen. Umso wichtiger ist daher, dass auch das Arbeitsschutzgesetz an die neuen Herausforderungen angepasst wird. Der Bremerhavener Professor Dr.-Ing. Uwe Arens wurde nun in den nationalen Ausschuss für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit (ASGA) berufen. Dort gehört er zu einer kleinen Gruppe Wissenschaftler:innen, die zukünftig das Bundesministerin für Arbeit und Soziales (BMAS) beraten werden.
Studium
Zwei Bremerhavener Studentinnen sind mit ihrer App gegen Lebensmittelverschwendung für internationalen UX Design Award nominiert
78 Kilogramm Lebensmittel werfen die Menschen in Deutschland durchschnittlich jedes Jahr in die Tonne. Pro Kopf! Viel zu viel, dachten sich Jette Kirmse und Merle von Forstner. Sie studieren Digitale Medienproduktion an der Hochschule Bremerhaven und haben die App „zero left“ entwickelt. Sie unterstützt Menschen mit einem digitalen Kühlschrank und einem intelligenten Management von Haltbarkeitsdaten und Resterezepten dabei, weniger Lebensmittel zu verschwenden. Mit ihrer App wurden die Studentinnen jetzt für den renommierten UX Design Award nominiert. Er zählt zu den international bedeutendsten Auszeichnungen im Bereich User Experience Design und würdigt herausragende nutzerzentrierte digitale Produkte, Services und Konzepte.
Forschung
"Transfer in der Pause" startet am 22. Juli wieder
Die Hochschulallianz für den Mittelstand, zu der die Hochschule Bremerhaven gehört, lädt wieder zu ihrem Online-Format "Transfer in der Pause" ein. Los geht es am 22. Juli, um 11:30 Uhr. Die Ernst-Abbe-Hochschule Jena berichtet mit Constance Möhwald über das Thema: "Förderinitiative Mittelstand-Digital". Am 11. August stellt dann Prof. Dr.-Ing. Uwe Werner von der Hochschule Bremerhaven das Thema: "Microgrid - Dezentrale Energieversorgung mit Sonne, Wind und Wasserstoff" vor.
Studium
Spanische Studierende beschäftigen sich gemeinsam mit Bremerhavener Kommiliton:innen mit Experimenten für evidenzbasiertes Management von Unternehmen
Studierende und Lehrende der Hochschule Bremerhaven haben ihre spanischen Kommiliton:innen vom Standort Ourense der Partneruniversität Vigo zu einem Gemeinschaftsseminar in die Seestadt eingeladen. Unter dem Titel „Experimente und evidenzbasiertes Management“ untersuchten sie, wie Unternehmen durch systematische Tests fundiertere Entscheidungen in Marketing, Personalwesen und Produktentwicklung treffen können. Dabei kombinierten sie Vorlesungen, Praxisübungen und Fallbeispiele aus der Wirtschaft – und vertieften nebenbei ihre Sprachkenntnisse und interkulturellen Kompetenzen. Daneben blieb Zeit für gemeinsame Aktivitäten und Sightseeing.
Studium
Frühwarnsystem für Mini-Implosionen in industriellen Anlagen
In industriellen Anlagen, in denen Flüssigkeiten sehr schnell strömen, können in Bruchteilen von Sekunden winzige Dampfblasen entstehen und wieder in sich zusammenfallen. Dieses Phänomen, die sogenannte Kavitation, verursacht an strömungsführenden Bauteilen wie Ventilen oder Rohrbögen langfristig Materialabtrag und führt somit zu Effizienzverlust und unter Umständen auch zu Schäden. Anna Titze hat im Rahmen ihrer Bachelorarbeit nach einer Möglichkeit gesucht, wie sich die negativen Anteile von Kavitation bereits vor ihrer Entstehung automatisiert von den für den Mischprozess notwendigen Anteile differenzieren lässt. Dafür hat sie mehrere Millionen Messwerte analysiert.
"Liebe Absolventinnen und Absolventen, wir sind stolz auf Sie!" Mit feierlichen Worten ehrte Bremerhavens Hochschulrektor Prof. Dr. Dr. h.c. Alexis Papathanassis all diejenigen, die es geschafft haben: 83 Absolvent:innen des Fachbereichs 1 und 102 Absolvent:innen des Fachbereichs 2 feierten mit Freund:innen, Familien, Kommiliton:innen und ihren Professor:innen ihre bestandenen Prüfungen und damit den erfolgreichen Abschluss ihres Bachelor- bzw. Masterstudiums. Zum Ende des Sommersemesters 2026 verabschiedet die Hochschule Bremerhaven insgesamt 185 Akademiker:innen in Wissenschaft und Wirtschaft.
Studium
Frische Plakatideen auf großen Werbeflächen
Plakate auf großen Werbeflächen sind auch in Zeiten von Onlinekampagnen eine gute Möglichkeit, um beispielsweise auf ein Produkt, ein Unternehmen oder eine Veranstaltung aufmerksam zu machen. Damit das funktioniert, braucht es kreative Ideen und eine gute Bildsprache. Auch in diesem Jahr haben BWL-Studierende der Hochschule Bremerhaven Kampagnen für reale Kund:innen entwickelt. In Pitches traten die studentischen „Agenturen“ gegeneinander an, um den Zoo am Meer Bremerhaven und die Kemner Home Company von ihren Ideen zu überzeugen. Die Gewinnermotive sind im August auf Werbeflächen des Medienhauses Ströer in Bremerhaven zu sehen.
Studium
„Aufwachsen im ärmsten Stadtteil Deutschlands ist…“
Mit Fragen von Armut und Klasse haben sich Studierende im Studiengang Soziale Arbeit an der Hochschule Bremerhaven intensiv beschäftigt. In der „Klassismuswerkstatt“ sind eine Broschüre und ein Kurzfilm entstanden, in denen sie ihre eigenen biografischen Bezüge literarisch und künstlerisch reflektieren.