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Good Practice Betrieb Windenergie GoodWind

Good Practice Betrieb Windenergie

Analyse und Ausarbeitung von Optimierungspotential und Synergien zwischen Betriebsführung, Service und Versicherung eines Windenergieparks.

Projektförderung

  • Mittelgeber

    Förderung der angewandten Umweltforschung / AUF aus Mitteln des EFRE und des Landes Bremen
  • Förderkennzeichen

  • Fördersumme

    179.200 €
  • Laufzeit

    01.09.2018 - 31.08.2020

Fakten

 

Hintergrund und Ziele


Das Gesamtziel dieses Projektes ist es, einen umweltschonenden Betrieb von Windenergieanlagen bei einer marktgerechten Optimierung der Betriebskosten durch die vernetzte Zusammenarbeit der Marktteilnehmer Betriebsführung, Service und Versicherung zu gewährleisten. Mit dem Hintergrund: Wie lassen sich die Erkenntnisse der letzten 20 Betriebsjahre in Optimierungen ableiten und wie können Synergien gehoben werden. Diese Fragestellung ist für die beteiligten Unternehmen elementar, um für die zukünftigen Marktanforderungen gewappnet zu sein, damit ein sicherer, umweltschonender und CO2 armer Betrieb von Windenergieanlagen aufrechterhalten werden kann. 
Wesentliche Unterziele sind hierbei, die Feststellung / Definition der Schnittstellen zwischen den einzelnen Parteien sowie die Reduzierung des Arbeitsaufwandes bei der Betreuung eines Windparks.
Die Ziele der Unternehmen lassen sich wie folgt darstellen:
Gewährleistung eines umweltschonenden und CO2 armen Betrieb von Windenergieanlagen
Kostenreduktion und Anpassung an die Marktentwicklung 
Vernetztes Arbeiten zwischen den Unternehmen
Erarbeitung eines Standards für die Kommunikation und die Zusammenarbeit zwischen den Unternehmen.
 
Die Ziele der HS Bremerhaven lassen sich wie folgt darstellen:
Entwicklung von technisch und wirtschaftlich innovativen optimierten Betriebsführungs-, Service- und Versicherungskonzepten.
Des Weiteren gibt es keine wissenschaftliche Einrichtung, welche die Betriebsführung von Windenergieanlagen als Aufgabenschwerpunkt vorweisen kann. Dies soll als Alleinstellungsmerkmal der fk-wind: ausgebaut werden.

Vorteile gegenüber bisherigen Lösungen
Erst durch das beschriebene vernetzte Arbeiten wird weiterhin ein wirtschaftlicher, sicherer und umweltgerechter Anlagen- und Parkbetrieb gewährleistet. Die Umweltentlastungseffekte treten hierbei indirekt auf, da die Konzepte keine direkten CO2 Reduktionen bedingen. Als indirekter Umweltentlastungseffekt ist zu verstehen, dass ohne diese Konzepte kein wirtschaftlicher Betrieb von Windenergieanlagen möglich ist und somit zukünftig eine Versorgungslücke für die Windparkdienstleistungen Betrieb, Service und Versicherung entstehen würde. Ohne eine marktgerechte Optimierung werden diese Dienstleistungen in der ursprünglichen Detailtiefe und dem Umfang somit nicht mehr stattfinden können.
Weiterhin wird durch die vernetze Zusammenarbeit der Kooperationspartner die Umstellung von Vollwartungsverträgen zu mehr Basiswartungsverträgen attraktiver. Dies führt zu einem weiteren Umweltentlastungseffekt, da über eine frühzeitige Schadensdetektion im Rahmen der Basiswartung weniger langfristige Ausfälle, bessere Wartungsplanung und somit zwangsläufig höhere Verfügbarkeit der Windenergieanlagen entstehen.
 

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