ICE - Projekt

ICE WEC – Entwicklung eines Systems aus elektrischen Heizelementen und einer intelligenten Regelung zur Vermeidung von Eisansatz an Rotorblättern

Laufzeit des Projektes: 01.03.2012 – 30.04.2014

Fördermittelgeber:
ZIM – Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi)

Windenergieanlagen an Standorten in kaltem Klima, Gebirgen und Höhenlagen sind insbesondere in den Wintermonaten stark vereisungsgefährdet. Der Betrieb von WEA an solchen Standorten hat einen Einfluss auf die Auslegung der Anlage insbesondere hinsichtlich Aerodynamik, Lasten und Regelung, auf die Sicherheit, wie Eisabwurf, Unwucht und Resonanz, und auf die Wirtschaftlichkeit bzgl. Energieertrag, Lebensdauer und Wartung.

Die Vereisung betrifft im Wesentlichen die Rotorblätter der Anlagen, die durch die hohe Umfangsgeschwindigkeit sehr schnell große Mengen von Eis ansammeln können, so dass die Anlagen abgeschaltet werden müssen. Auch mit Eisansatz ohne „Abschalten“ treten durch die sich schnell verschlechternde Aerodynamik empfindliche Ertragsverluste auf. In vielen älteren Windparks, die nicht mit Heizsystemen ausgerüstet sind, gibt es Erfahrungen mit vielen Vereisungstagen und den entsprechenden Ertragsverlusten.

Ziel des Projektes ist daher die Entwicklung eines innovativen Systems zur Vermeidung von Eisansatz an Rotorblättern von Windenergieanlagen bzw. zu deren Enteisung durch den Einsatz elektrischer Heizelemente und einer intelligenten Regelung.

Projektpartner:

SPITZNER ENGINEERS GmbH 
www.spitzner-engineers.de