Hochschule Bremerhaven schließt Kooperationsvertrag mit der Deutschen Gesellschaft für Transaktionsanalyse e.V.

Die Beteiligten bei der Vertragsunterzeichnung (v.l.): Prof. Dr. Wolfgang Lukas, Thomas Lorenzen, Christine Behrens (beide DGTA) und Rektor Prof. Dr. Dr. h.c. Alexis Papathanassis
Die Beteiligten bei der Vertragsunterzeichnung (v.l.): Prof. Dr. Wolfgang Lukas, Thomas Lorenzen, Christine Behrens (beide DGTA) und Rektor Prof. Dr. Dr. h.c. Alexis Papathanassis
Quelle: Paulina Rottmann|Hochschule Bremerhaven

Studiengang Soziale Arbeit ermöglicht Studierenden Zusatzzertifikat

Für den zum Wintersemester 2022/23 startenden Bachelorstudiengang Soziale Arbeit haben die Hochschule Bremerhaven und die Deutsche Gesellschaft für Transaktionsanalyse einen Kooperationsvertrag geschlossen. Damit bekommen die Studierenden die deutschlandweit einmalige Gelegenheit, mit ihrem Abschluss ein Zusatzzertifikat zu erwerben.

Die Transaktionsanalyse ist eine psychologische Methode, die die persönliche Entwicklung von Menschen unterstützen und Konflikte aufzeigen kann. Sie kommt beispielsweise in sozialen Beratungsstellen zum Einsatz. Die Transaktionsanalyse hilft dabei, bestimmte Verhaltensmuster zu erkennen und zu verändern. Die methodische Ausbildung erfolgt in Bausteinen während des gesamten Studiums. Selbstreflexion und praktische Anwendung gehören dabei zu den Inhalten. Damit ergänzt dieses Zusatzangebot die fachwissenschaftliche Ausbildung an der Hochschule und die berufspraktische Anwendung während der Praxisphasen. „Diese Konstellation ist ein Alleinstellungsmerkmal des Studiengangs, das wir gegenüber anderen Hochschulen haben und das uns auszeichnet“, erklärt Prof. Dr. Wolfgang Lukas, der den Studiengang an der Hochschule Bremerhaven aufbaut.

Neben der Zusatzausbildung ist auch der starke Praxisbezug eine Besonderheit. „Eigentlich ist Soziale Arbeit an der Hochschule Bremerhaven fast wie ein duales Studium im Gewand eines normalen Studiengangs. Wir arbeiten sehr eng mit den Einrichtungen in der Region zusammen. Ich möchte, dass die Studierenden während ihrer gesamten Studienzeit in der Praxis sind – am liebsten hier in Bremerhaven“, erklärt Prof. Dr. Wolfgang Lukas. Sein Wunsch ist es, die Studierenden nach ihrem Abschluss in der Stadt zu halten. „Bremerhaven hat großen Bedarf an Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern. Speziell Integration und Inklusion sind große Themen. Aber auch die kultursensible Altenarbeit wird immer wichtiger.“ Für die Praxisphasen arbeitet die Hochschule Bremerhaven u.a. mit den sozialen Wohlfahrtsträgern und dem Magistrat der Stadt Bremerhaven zusammen.  „Wir freuen uns über die Zusammenarbeit mit der Hochschule Bremerhaven, weil wir glauben, dass Studierende mit kommunikativen Fähigkeiten und den klaren, verständlichen Modellen in der Sozialen Arbeit vieles bewirken können“, so Christine Behrens, 1. Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Transaktionsanalyse.

„Der Studiengang ist sehr wichtig für den Ausbau unserer Hochschule. Er folgt unserer Philosophie des praxisorientierten Studiums, ist didaktisch sehr innovativ und auch regional hochrelevant. Die Studierenden bekommen die Möglichkeit zur persönlichen Entwicklung, indem sie ihre Studieninhalte selbst mitgestalten“, so Rektor Prof. Dr. Dr. h.c. Alexis Papathanassis. „Die Kooperation ist dabei ein wichtiger Meilenstein. Ich bin sehr froh darüber, dass wir die deutsche Gesellschaft für Transaktionsanalyse als Partnerin gewinnen konnten.“

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