Zeitlich begrenzte Reduzierung des Präsenzangebots vom 13. Dezember 2021 bis 9. Januar 2022

Thilo Vogel

Stellungnahme der Hochschulen und der Senatorin für Wissenschaft und Häfen zum weiteren Verlauf des Wintersemesters 2021/22

Für das Wintersemester 2021/22 haben sich die vier bremischen Hochschulen und die Senatorin für Wissenschaft und Häfen frühzeitig darauf verständigt, eine umfassende Rückkehr zur Präsenzlehre anzustreben.

Mit Hilfe wiederkehrender und niedrigschwelliger Impfangebote und der sie begleitenden Kommunikationskampagne konnte in Bremen eine im Bundesvergleich sehr hohe Impfquote von über 90% unter den Hochschulangehörigen erreicht werden. Zudem wurde durch die frühzeitige Einführung einer 3G-Zugangsregelung für die Hochschulgebäude und deren flächendecke Kontrolle sowie durch angepasste Hygienekonzepte eine im Vergleich mit anderen Hochschulstandorten gute Ausgangslage für die Aufrechterhaltung des Lehrbetriebs an den bremischen Hochschulen geschaffen.

Erfreulicherweise ist es bislang zu keinem größeren Infektionsgeschehen an den Hochschulen gekommen. Dies spricht sowohl für die Wirksamkeit der zwischen Hochschulen und Wissenschaftsbehörde abgesprochenen Maßnahmen als auch für das umsichtige und rücksichtsvolle Verhalten aller Hochschulangehörigen.

Es ist das vorrangige Ziel aller Hochschulen und der Wissenschaftsbehörde, dass das Wintersemester inklusive der Prüfungsphase weiter in einem umfassenden Präsenzbetrieb angeboten werden kann. Um dieses Ziel abzusichern, haben sich die Leitungen der Hochschulen und die Senatorin für Wissenschaft und Häfen auf eine zeitlich begrenzte Reduzierung des Präsenzangebots im Vorfeld sowie im Nachgang zu den anstehenden Feiertagen verständigt. Mit dieser Maßnahme soll dem zu erwartenden geänderten Mobilitätsverhalten während der Weihnachtstage und über den Jahreswechsel frühzeitig Rechnung getragen werden. Folgewirkungen auf das Infektionsgeschehen an den Hochschulen sollen möglichst vermieden werden.

Daher werden vom 13. Dezember 2021 bis zum 9. Januar 2022 Lehrveranstaltungen, die sich auf digitale Lehrformate übertragen lassen, temporär auf digitale Lehre umgestellt. Nicht digitalisierbare Lehrformate wie Laborpraktika, musik- oder kunstpraktische Ausbildung etc. werden auch in diesem Zeitraum weiterhin als Präsenzveranstaltungen angeboten.

Mit dieser differenzierten Vorgehensweise soll die Studierbarkeit in allen Fächern gewährleistet bleiben.

Zudem können auch die Angebote der Staats- und Universitätsbibliothek sowie des Studierendenwerks weiterhin grundsätzlich in Präsenz in Anspruch genommen werden. In Abhängigkeit von der konkreten Nachfrage kann es im genannten Zeitraum an einzelnen Standorten zu Anpassungen bspw. bei den Öffnungszeiten kommen.

Ab dem 10. Januar 2022 werden die Lehrveranstaltungen an allen Hochschulen wieder zu dem in diesem Wintersemester üblichen Präsenzumfang zurückkehren.

Bei auftretenden Schwierigkeiten nehmen Sie bitte Kontakt mit dem Dekanat auf.

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