Fremde Kulturen im beruflichen Kontext

Hochschule Bremerhaven

Deutsch-Spanisches Gemeinschaftsseminar zwischen der Hochschule Bremerhaven und der Universität Vigo beschäftigt sich mit interkulturellen Besonderheiten

Nach einer zweijährigen coronabedingten Pause konnte in diesem Jahr ein deutsch-spanisches Gemeinschaftsseminar mit Studierenden und Lehrenden der Hochschule Bremerhaven und der Universität Vigo angeboten werden. Unter dem Titel „Managing Cultural Diversity in Europe“ beschäftigten sich die jeweils 12 teilnehmenden Studierenden beider Hochschulen nicht nur mit Daten und Fakten zu Wirtschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und Spanien, sondern auch mit klassischen interkulturellen Missverständnissen im Privat- und Geschäftsleben zwischen beiden Nationen. Abgerundet wurde dies durch ein abwechslungsreiches Kursprogramm mit gemeinsamen Seminarveranstaltungen, Kultur- und Freizeitaktivitäten.

Ziel dieses gemeinsamen Austauschprogramms war neben einem gemeinsamen Lernen und Kennerlernen der Teilnehmenden die Herbeiführung eines Verständnisses für kulturbedingte Besonderheiten und Andersartigkeiten in beiden Ländern, vor allem bezogen auf zwischenmenschliche Beziehungen zwischen diesen. Auf diese Weise wurden die Studierenden nicht nur mit klassischen Kulturunterscheidungskriterien aus der interkulturellen Forschung vertraut gemacht, sondern im persönlichem Umgang mit Partner:innen, Mitarbeitenden, Vorgesetzten und Investor:innen aus anderen Kulturkreisen im beruflichen Alltag geschult. „Im Ergebnis wurde nicht nur eine gegenseitige Bewusstseinsförderung über derartige kulturelle Besonderheiten erreicht, sondern auch gemeinsame Lösungsansätze für die Überwindung interkultureller Verständnisse zwischen beiden Ländern entwickelt“, so Prof. Dr. Dr. Gerhard Feldmeier, der das Gemeinschaftsseminar seitens der Hochschule Bremerhaven betreut hat.

Die gemeinsamen Seminarveranstaltungen waren eingebettet in ein jeweils von den Gastgebern organisiertes kulturelles und touristisches Begleitprogramm, welches Ausflüge in die Region und Unternehmensbesuche beinhaltete. „Insofern diente das Seminar vor allem auch einer Förderung des besseren Kennenlernens, dem Eingehen von Freundschaften zwischen Studierenden beider Hochschulen und als Motivation für längere gegenseitige Studienmobilitäten bei der jeweiligen Partnerhochschule“, so Prof. Feldmeier.

Zurück zur Übersicht