Studierende aus Polen lernen gemeinsam mit Kommiliton:innen in Bremerhaven

Nach zwei Jahren Pandemie besuchten jetzt wieder Studierende und Lehrende der polnischen Gdynia Maritime University die Hochschule Bremerhaven. Deren Dekan Gerhard Feldmeier (vorne) leitete das 18. deutsch-polnische Freundschaftsseminar.
Nach zwei Jahren Pandemie besuchten jetzt wieder Studierende und Lehrende der polnischen Gdynia Maritime University die Hochschule Bremerhaven. Deren Dekan Gerhard Feldmeier (vorne) leitete das 18. deutsch-polnische Freundschaftsseminar.
Quelle: Kai Martin Ulrich

18. Deutsch-polnisches Gemeinschaftsseminar 2022 zwischen der Hochschule
Bremerhaven und der Gdynia Maritime University 

Nach einer zweijährigen coronabedingten Pause fand in diesem Jahr wieder das
traditionelle deutsch-polnische Gemeinschaftsseminar mit Studierenden und Lehrenden aus beiden Hochschulen statt. So konnte im Mai und Juni an beiden Standorten endlich wieder ein Studienaustauschprogramm mit dem Titel „Managing Cultural Diversity in Europe“ angeboten werden.

In den beiden Teilen des Seminars in Gdynia im Zeitraum 10. bis 17. Mai sowie in Bremerhaven vom 28. Mai bis 5. Juni fand ein für jeweils zehn teilnehmende Studierende aus beiden Hochschulen und deren begleitende Betreuer ein abwechslungsreiches Kursprogramm mit gemeinsamen Seminarveranstaltungen,
Kultur- und Freizeitaktivitäten statt.

Ziel dieses Austauschprogramms war neben einem gemeinsamen Lernen und Kennerlernen der Teilnehmenden das Erzeugen eines Verständnisses für kulturbedingte Besonderheiten und Andersartigkeiten in beiden Ländern, vor allem bezogen auf Geschäftsbeziehungen zwischen diesen. Auf diese Weise wurden die Studierenden nicht nur mit klassischen Kulturunterscheidungskriterien aus der interkulturellen Forschung vertraut, sondern auch mit klassischen Vorurteilen, Missverständnissen und Problemen im zwischenmenschlichen Umgang mit Partner:innen, Mitarbeiter:innen, Vorgesetzten und
Investor:innen aus anderen Kulturkreisen im beruflichen Alltag.

Im Ergebnis wurde nicht nur eine gegenseitige Bewusstseinsförderung über derartige kulturelle Besonderheiten erreicht, sondern auch gemeinsame Lösungsansätze für die Überwindung interkultureller Verständnisse zwischen beiden Ländern entwickelt.

Die gemeinsamen Seminarveranstaltungen waren eingebettet in ein von den Gastgebern organisiertes kulturelles und touristisches Begleitprogramm, das Ausflüge in die Region und Unternehmensbesuche beinhaltete. Diese trugen auch dazu bei, dass sich die Studierenden beider Seiten auch in ihrer Freizeit näherkamen und schnell zueinander fanden.

Insofern diente das Seminar vor allem dem besseren Kennenlernen, dem Knüpfen von Freundschaften zwischen Studierenden beider Hochschulen und als Motivation für längere gegenseitige Studienmobilitäten bei der jeweiligen Partnerhochschule. 

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