Klimaakademie

Die Klimaakademie ist eine Vortragsreihe, bei der Expertinnen und Experten zu verschiedenen Themen des Klimawandels und der erneuerbaren Energien zu Wort kommen.

- einmal im Monat an einem Samstag um 11 Uhr

- im Veranstaltungssaal T002 der Hochschule Bremerhaven und teilweise auch im Livestream

- die Teilnahme ist kostenfrei

Kommende Vortragsthemen sind in Arbeit - die Klimaaakdemie geht erst einmal in die Winterpause bis Ende 2022. Neue Termine folgen voraussichtlich ab Januar 2023. Wir freuen uns, Sie bald wieder begrüßen zu dürfen und wünschen Ihnen eine gute Vorweihnachtszeit.

Vorträge und Termine

Vergangene Vorträge

Die Klimaakademie im Oktober findet im Rahmen der Klimawoche der Hochschule Bremerhaven statt

     Oktober
         15.

Es erwarten Sie zwei bis drei spannende Vorträge:

 

10:00 Uhr Online-Vortrag

Der Klimawandel - unsere größte Herausfoderung - Prof. Dr. Peter Lemke (Alfred-Wegener-Institut, Bremerhaven und Institut für Umweltphysik, Universität Bremen)

In seiner Rede bei der Eröffnung der UN-Klimakonferenz (COP 26) in Glasgow im November 2021 stellte der UN-Generalsekretär António Guterres fest: „Die sechs Jahre seit dem Pariser Klimaübereinkommen waren die sechs wärmsten Jahre seit Aufzeichnungsbeginn.“ Schon drei Jahre zuvor auf der COP 24 hat er den Klimawandel als unsere größte Herausforderung bezeichnet und zu einem entschlossenen Kampf gegen die globale Erwärmung aufgerufen.

Was ist dran an dieser Einschätzung? Was versteht man unter dem Klimawandel? Wodurch wird er verursacht? Was bewirkt er? Wie wird er unser Leben beeinflussen? Können wir etwas dagegen tun? Diese Fragen werden im Vortrag anhand von Bildern und Diagrammen behandelt.

Das Klima der Erde hat sich in der Vergangenheit stark geändert und wird sich auch in Zukunft ändern. Eiszeiten und Warmzeiten haben sich in einem natürlichen Rhythmus im Verlaufe der Jahrhunderttausende abgewechselt. Anders als in der Vergangenheit wird es aber für Klimaänderungen in der Zukunft neben den natürlichen Ursachen auch bedeutende Einflüsse durch menschliche Aktivitäten geben. Der größte Anteil an der globalen Erwärmung der letzten 50 Jahre wird diesen menschlichen Aktivitäten zugeschrieben, so lautet das Fazit des Sechsten Berichtes des Weltklimarates (IPCC, 2021).

Durch die verstärkte Emission von Treibhausgasen (Kohlendioxid, Methan, Lachgas) verursacht die Menschheit einen starken Temperaturanstieg, der unsere gesamte Umwelt beeinflusst: Regen und Schneefall, Windsysteme, Ozeanströmungen, Gletscherschmelze, Eisverluste in Grönland und der Antarktis, Tauen des Permafrostes, Meeresspiegelanstieg und Extremereignisse, wie z.B. Hitzewellen und Starkniederschläge.

Der Vortrag behandelt Beobachtungen in Atmosphäre, Ozean und Eismassen und stellt Szenarien vor, die mit optimierten Modellen die Änderungen des Klimas bis zum Ende dieses Jahrhunderts skizzieren. Angesprochen werden auch die Konsequenzen für Norddeutschland und Möglichkeiten der Abmilderung dieser Änderungen.

 

11:00 Uhr Online-Vortrag

Einführung in psychologische Aspekte der Klimakrise: Handlungshemmnisse und Handlungsmöglichkeiten - Dipl.-Psych. Lea Dohm (KLUG - Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit e.V.)


Die naturwissenschaftlichen Fakten sind lange bekannt und mittlerweile zum breiten gesellschaftlichen Konsens geworden. Warum jedoch bleibt unser individuelles Handeln im Angesicht von Klima- und Umweltkrisen bisher unzureichend? Wie können wir als einzelne Personen mit unseren vielfältigen Erfahrungshintergründen einen wirksamen Beitrag zur Bewältigung dieser Krisen leisten?

Der Vortrag bietet eine allgemeinverständliche Einführung in die Grundlagen der Klimapsychologie mit Fokus auf die häufigsten psychologischen Handlungshemmnisse und auf unsere Handlungsmöglichkeiten. Anschließend gibt es eine Frage- und Diskussionsmöglichkeit.

 

 

 

 

 

 

 

     September
         24.

Korallenriffe im Wandel – Auswirkungen auf Mensch und Natur - Dr. Sebastian Ferse (Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung, Bremen) 

Korallenriffe sind der artenreichste und wertvollste Lebensraum im Meer, aber auch in besonderem Maße durch den Klimawandel bedroht. In diesen tropischen Küstensystemen sind die Wechselwirkungen zwischen Mensch und Natur besonders eng; Riffe stehen daher exemplarisch für sogenannte sozial-ökologische Systeme. Wie steht es aktuell um Riffe, und was ist die Prognose für die kommenden Jahre? Welche Auswirkungen haben die dramatischen Veränderungen dieser Systeme für Mensch und Umwelt? Und was kann und muss angesichts der vielfältigen Bedrohungen getan werden? Der Vortrag gibt einen Überblick über die vielfältigen Mensch-Natur-Beziehungen in Riffen und gibt Antworten auf diese unterschiedlichen Fragen.

Coral reefs are the most biodiverse and valuable marine habitat, but are also particularly threatened by climate change. These tropical coastal systems feature particularly strong relationships between humans and environment; reefs thus are prime examples for so-called coupled social-ecological systems. What is the current status of coral reefs, and what is the prognosis for the coming years? Which implications do the dramatic changes of these systems have for humans and the environment? And what can and has to be done in the face of the various threats facing reefs? This lecture gives an overview of the diverse human-nature relationships in coral reefs and provides answers to these different questions.

         Juli
         16.

ABGESAGT -

Korallenriffe & Klimawandel: Wie ändert sich die Karbonatproduktion an tropischen Küsten?  - Dr. Marleen Stuhr (Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung, Bremen)

Das komplexe strukturelle Gerüst und die damit verbundene Sedimentproduktion von kalkbildenden Organismen in Korallenriffen erfüllen wichtige Funktionen wie den Küstenschutz und die Erhaltung von Inseln. Durch den Klimawandel bedingte Veränderungen der Meereschemie und der Temperatur wirken sich auf die Physiologie der Organismen und die Kalkbildungs-mechanismen aus und führen zu Veränderungen in den benthischen Lebens-gemeinschaften. Daraus resultierende Veränderungen in der Karbonat-produktion und zunehmende Erosionsprozesse können wichtige Ökosystem-leistungen wie die Verfügbarkeit von Lebensräumen beeinträchtigen. Daher ist ein besseres Wissen über die Widerstandsfähigkeit von Karbonatproduzenten und ihrer Umwelt unerlässlich.

In diesem Vortrag werde ich interdisziplinäre Projekte vorstellen, die innovative proteinbiologische Ansätze zur Ent-schlüsselung biologischer Mechanismen mit geowissenschaftlichen Ansätzen auf Ebene der Riffgemeinschaften verbinden.Ich werde auch Langzeitexperimente zum Verständnis von Bleichereaktionen bei Korallen und anschließende Erholungsprozessen vorstellen, sowie erläutern, wie wir große benthische Foraminiferen (auch ‘Kämmerlinge’ genannt) als Bio-indikatoren für den Zustand von Ökosystemen und als Modellsysteme zur Untersuchung von Anpassungs-prozessen nutzen. Komplexe geowissenschaft-liche Fragestellungen mit molekularbiologischen und öko-physiologischen Ansätzen zu verknüpfen, transdisziplinär denken und zu arbeiten, ist ein wichtiger Schritt um die Herausforderungen des Klimawandels zu bewältigen.

Der Vortrag findet im Raum THP (ehemals Modehaus Jelden am Theodor-Heuss-Platz) der Hochschule Bremerhaven statt. Dort wird auch eine Bildausstellung "Tandem Mensch- Koralle - Ausstellung zum Klimaschutz" stattfinden. Die Ausstellung kann vom 14.07. -16.07.2022 kostenfrei besucht werden (Do+Fr. 10:00 - 17:00 Uhr, Sa. 10:00 - 11:00 Uhr und ca. 13:00- 14:00 Uhr).

 


         Juni
         11.

Die Transversale Stadt - Möglichkeitsräume für die Stadt von morgen erkennen - Energiewende und Klimawandel neu denken und zukunftsorientiert gestalten! - Dr. phil. Christina West (Hochschule Darmstadt)

Städte und Kommunen sind mit ihren Akteur:innen und Bewohner:innen die zentralen Orte nachhaltiger, zukunftsorientierter Entwicklung. Im Jahr 2020 lebten rund 77,5 Prozent der Gesamtbevölkerung Deutschlands in Städten und verstädterten Regionen (statista 2022). Damit sind Städte auch Hotspots u.a. für energiebezogene CO2-Emissionen, von Energie- und Flächenverbrauch, von Hitzeinseln und Ungleichheiten, mit der unleugbaren Folge: Unser Habitat ist in Gefahr! Wie aber lässt sich zielgerichtet und umsetzungsorientiert eine generationengerechte, also gemeinwohlorientierte, partnerschaftliche und resiliente Stadtentwicklung umsetzen, die nicht an Komplexitätsreduktion scheitert?

Im Vortrag wird deshalb grundlegenden Fragen nachgegangen: Welche Möglichkeitsräume für die generationengerechte Stadt werden bisher in Diskussion, Planung und Umsetzung systematisch übersehen? Wie lassen sich Möglichkeitsräume für die zukunftsorientierte, nachhaltige Stadt von morgen schon heute denken und gestalten? Brauchen wir mehr Experimentierräume für Klimaschutz und Klimaanpassung? Brauchen wir mehr Utopien und Transtopien? Wie kommen wir in die Umsetzung? Ebenso wie die tagesaktuellen und drängenden Fragen zur Zukunft der Energiewende:  Wieviel Energie wollen wir verbrauchen? Wieviel Energie können wir verbrauchen?

Zudem werden an Hand des Konzepts der „Transversalen Stadt und Transtopia“ (u.a. West 2019; 2021) Hemmnisse und Wirkmöglichkeiten for Future in Städten und Kommunen skizziert und Gestaltungsmöglichkeiten für die komplexen Herausforderungen und Chancen entziffert. Wie lassen sich transformative Prozesse in Gang setzen? Anhand der Erfahrungen und Prozesse aus verschiedenen urbanen Reallaboren der Transformationsforschung, wie z.B. der Energie-Akademie in „DELTA“, einem vom BMWK geförderten Reallabor der Energiewende, wird deutlich, dass technische Innovation und neue Formen der Prozessgestaltung und des Experimentierens transversal „mit allen Akteur:innen“ intergiert werden müssen.

Der Vortrag findet im Rahmen des Klimafestivals der Hochschule Bremerhaven in Präsenz und draußen auf dem Wencke Dock statt. 


        Mai
         14.

! kurzfristige Änderung ! - Das Thema und der Sprecher haben sich aufgrund von Krankheit von Frau Dr. Troschke geändert -

Nutzung der offenen Ozeane für Nahrungserzeugung und CO2 Entfernung - Prof. Victor Smetacek

(Alfred-Wegener-Institut Helmholtz Zentrum für Polar- und Meeresforschung, Bremerhaven)

 

Über 50 % der Erdoberfläche ist von ungenutzten, weil nährstofflimitierten ozeanischen Wüsten bedeckt. Unterhalb von 200 m Tiefe befindet sich nährstoffreiches, kaltes Wasser der Tiefsee, das an die Oberfläche befördert werden könnte durch senkrechte Rohre, die wie Bewässerungskanäle an Land funktionieren würden, wenn sie einmal installiert und zum Laufen gebracht werden. In meinem Vortrag werde ich die Aquafarms zur Zucht von Großalgen vorstellen, die zur Nahrungserzeugung, Produktion von Rohmaterial für die Herstellung von Plastikersatz (einschließlich der Rohre) und zur Entfernung von schädlichen CO2 aus der Atmosphäre genutzt werden könnten. Die Bewirtschaftung des offenen Ozeans würde eine neue Ära in der Menschheitsgeschichte einläuten und dazu beitragen, die Klimakrise abzuwenden.   

 

        April
         23.

Welche Möglichkeiten bieten Moore zur Festsetzung klimaschädlicher Treibhausgase? - Luise Finke und Jannik Bosse (Projekt "Moorland" BUND Landesverband Niedersachen e.V.)

Moore gelten, obwohl sie nur 3% der Landesfläche ausmachen, als wichtigster terrestrischer Kohlenstoffspeicher der Welt. In Folge der Nutzung der Moorböden für den Torfabbau und die landwirtschaftliche Nutzung hat eine bis in die Gegenwart anhaltende Entwässerung der Moore stattgefunden. Neben dem Lebensraumverlust und der unumkehrbaren Zerstörung der physikalischen Eigenschaften, z.B. der Wasserhaltefähigkeit und der Filterfunktion, wird durch die Mineralisierung des Torfs der gespeicherte Kohlenstoff freigesetzt und gelangt in die Atmosphäre. Damit trägt die Entwässerung der Moore entscheidend zum Klimawandel bei.

Eine gezielte Wiedervernässung der Moore trägt hingegen dazu bei, dass klimaschädliche Treibhausgase festgesetzt und somit ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden kann. Konzepte wie das Förderprojekt Moorland zielen darauf ab, geeignete Moorflächen in Niedersachsen wiederzuvernässen. In dem Vortrag geht es auch im die Fragen, welche Chancen und Risiken und welche Stärken und Schwächen Förderprojekte wie Moorland mit sich bringen.


 

        März
         12.

Noch können wir eine Klimakatastrophe verhindern - Prof. Dr. Michael Schulz (Marum Bremen)

Die naturwissenschaftlichen Kernaussagen des aktuellen Sachstandsberichtes des Weltklimarates werden beleuchtet. Dabei werden sowohl der beobachtete Klimawandel als auch die zukünftige Klimaentwicklung angesprochen. Diese Ergebnisse werden um Erkenntnisse zum Klimawandel aus der Erdgeschichte ergänzt. Schließlich wird aufgezeigt, unter welchen Bedingungen eine Klimakatastrophe noch verhindert werden kann und welche Ziele dafür erreicht werden müssten.

 

     Februar
         19.

Klimakrise - Warum wir nicht tun, was wir wissen - Katharina Van Bronswijk (Psychologische Psychotherapeutin)

Haben Sie sich auch schon mal gefragt, warum wir Menschen es nicht
hinbekommen, im Umweltschutz unsere Vorsätze umzusetzen? Eigentlich
wissen wir ja alle, was wir tun müssten - ABER... am Ende passiert
wenig. In diesem Vortrag erklärt Katharina van Bronswijk (Psychologists
for Future), wie diese Lücke zustande kommt und wie sie überwunden
werden kann.

       Januar
         15.

Der Wasserkreislauf im Klimawandel - Prof. Dr. Nils Moosdorf (Leibniz Zentrum für Marine Tropenforschung Bremen und Universität Kiel)

Verfügbarkeit der richtigen Menge Wasser ist für die menschliche Gesellschaft essentiell. Zu wenig Wasser bedeutet Durst und Dürre, zu viel bedeutet Überschwemmung und Landverlust. Der Vortrag zeigt, wie fragil unsere Wasserversorgung ist, was die Folgen von Extremereignissen im Wasserkreislauf sein können und wie der Klimawandel verschiedene Aspekte des Wasserkreislaufs beeinflusst. An anschaulichen Beispielen werden die komplexen Zusammenhänge des Wasserkreislaufs erläutert.

    Dezember
         11.

Wetter - immer extremer? - Annika Brieber (Klimahaus 8° Ost)

Als Klimahaus-Meteorologin hat Annika Brieber nicht nur den Himmel vor der Haustür, sondern das Wetter rund um den Globus im Blick. In ihrem Vortrag geht es auf Weltreise zu den extremsten Wetterereignissen der Erde und um die Frage, wie sich der Klimawandel bereits heute und in Zukunft darauf auswirkt.


    November
         13.

Übernutzung, Klimawandel und Verschmutzung der Meere gefährden die Fischbestände - kann die Transformation zu nachhaltiger Nutzung gelingen? - Dr. Gerd Kraus (Thünen-Institut)

Übernutzung, Klimawandel und Meeresverschmutzung bedrohen zunehmend unsere Ozeane. Die steigenden Ansprüche einer exponentiell wachsenden Weltbevölkerung erhöhen den Druck und erfordern gleichzeitig dringend einen anderen Umgang mit unseren Ressourcen - an Land wie im Meer. Aber eine Trendwende zeichnet sich in den Meeren bisher nicht ab. Die Auswirkungen Klimawandels haben sich in den letzten Jahrzehnten stark beschleunigt, die Anzahl überfischter Bestände nimmt weiter zu, und das Thema Müll im Meer begleitet uns ebenfalls weiter. Auch in Nord- und Ostsee sind die Konsequenzen dieser Entwicklungen deutlich sichtbar:
Kaltadaptierte Arten weichen klimabedingt wo immer möglich nach Norden aus, Arten aus dem Süden folgen nach, ganze Artenspektren verschieben sich. Phänologische Änderungen führen zudem zu Entkopplungen von Planktonblüten und Nachwuchszyklen der Fische mit Auswirkungen auf deren Produktivität, Räuber und Beute interagieren nicht mehr in gewohnter Weise, weil die Fischerei zu stark eingegriffen hat – alles mit gravierenden Konsequenzen für die Fischbestände und ihre Nutzbarkeit. Was ist der aktuelle Stand? Wie könnten zukünftige Entwicklungen aussehen? Gibt es Lösungen? Diesen und anderen Fragen gehe ich in meinem Vortrag nach und präsentiere einen Überblick über die globale Situation und Beispiele aus den Meeren vor unserer Haustür.

      Oktober
         16.

Expedition ins Südpolarmeer: Wie erforschen wir das antarktische Meereis und warum der Klimawandel hier (noch) nicht sichtbar ist - Stephanie Arndt (AWI Bremerhaven)

Während sich in der Arktis das Meereis immer weiter zurück zieht, weist das antarktische Meereis keinen Trend dieser Art auf. Aber warum ist das so und wie verändert sich diese Entwicklung womöglich in den nächsten Jahren und Jahrzehnten? In ihrem Vortrag gibt Dr. Stefanie Arndt, Meereisphysikerin am Alfred-Wegener-Institut hier in Bremerhaven, Einblicke in die neuste Polarstern-Expedition, die sie und ihre Kollegen im Februar/März diesen Jahres einmal mehr ins Weddellmeer geführt hat um genau diese Fragen zu beantworten. Der Fokus liegt dabei vor allem auf den Wechselwirkungen zwischen Schelfeis, Meereis, Ozean und Atmosphäre und wie sich diese in den vergangenen Jahren verändert haben – und was uns potentiell in der Zukunft erwartet.