Klimaakademie

Ein Format für die Öffentlichkeit

  • Fachvorträge von Expertinnen und Experten (regional, überregional) zu verschiedenen Themen rund um den Klimawandel und die Erneuerbaren Energien
  • monatlich an einem Samstag um 11 Uhr (Einlass ab 10:30 Uhr) an der Hochschule Bremerhaven in Gebäude T, Raum T002 (Hier geht es zum Lageplan) und online im Livestream
  • es können maximal 60 Personen vor Ort an der Hochschule teilnehmen. Bitte beachten Sie unser Hygienekonzept am Ende der Seite

Vorträge und Termine

      Oktober
         16.

Expedition ins Südpolarmeer: Wie erforschen wir das antarktische Meereis und warum der Klimawandel hier (noch) nicht sichtbar ist - Stephanie Arndt (AWI Bremerhaven)

Während sich in der Arktis das Meereis immer weiter zurück zieht, weist das antarktische Meereis keinen Trend dieser Art auf. Aber warum ist das so und wie verändert sich diese Entwicklung womöglich in den nächsten Jahren und Jahrzehnten? In ihrem Vortrag gibt Dr. Stefanie Arndt, Meereisphysikerin am Alfred-Wegener-Institut hier in Bremerhaven, Einblicke in die neuste Polarstern-Expedition, die sie und ihre Kollegen im Februar/März diesen Jahres einmal mehr ins Weddellmeer geführt hat um genau diese Fragen zu beantworten. Der Fokus liegt dabei vor allem auf den Wechselwirkungen zwischen Schelfeis, Meereis, Ozean und Atmosphäre und wie sich diese in den vergangenen Jahren verändert haben – und was uns potentiell in der Zukunft erwartet.

Anmeldung bis Freitag 15.10.21 hier. Bitte beachten Sie unser Hygienekonzept am Ende dieser Seite.

    November
         13.

Übernutzung, Klimawandel und Verschmutzung der Meere gefährden die Fischbestände - kann die Transformation zu nachhaltiger Nutzung gelingen? - Dr. Gerd Kraus (Thünen-Institut)

Übernutzung, Klimawandel und Meeresverschmutzung bedrohen zunehmend unsere Ozeane. Die steigenden Ansprüche einer exponentiell wachsenden Weltbevölkerung erhöhen den Druck und erfordern gleichzeitig dringend einen anderen Umgang mit unseren Ressourcen - an Land wie im Meer. Aber eine Trendwende zeichnet sich in den Meeren bisher nicht ab. Die Auswirkungen Klimawandels haben sich in den letzten Jahrzehnten stark beschleunigt, die Anzahl überfischter Bestände nimmt weiter zu, und das Thema Müll im Meer begleitet uns ebenfalls weiter. Auch in Nord- und Ostsee sind die Konsequenzen dieser Entwicklungen deutlich sichtbar:
Kaltadaptierte Arten weichen klimabedingt wo immer möglich nach Norden aus, Arten aus dem Süden folgen nach, ganze Artenspektren verschieben sich. Phänologische Änderungen führen zudem zu Entkopplungen von Planktonblüten und Nachwuchszyklen der Fische mit Auswirkungen auf deren Produktivität, Räuber und Beute interagieren nicht mehr in gewohnter Weise, weil die Fischerei zu stark eingegriffen hat – alles mit gravierenden Konsequenzen für die Fischbestände und ihre Nutzbarkeit. Was ist der aktuelle Stand? Wie könnten zukünftige Entwicklungen aussehen? Gibt es Lösungen? Diesen und anderen Fragen gehe ich in meinem Vortrag nach und präsentiere einen Überblick über die globale Situation und Beispiele aus den Meeren vor unserer Haustür.

Anmeldung ab sofort hier. Bitte beachten Sie unser Hygienekonzept am Ende dieser Seite.

    Dezember
         11.

Wetter - immer extremer? - Annika Brieber (Klimahaus 8° Ost)

Als Klimahaus-Meteorologin hat Annika Brieber nicht nur den Himmel vor der Haustür, sondern das Wetter rund um den Globus im Blick. In ihrem Vortrag geht es auf Weltreise zu den extremsten Wetterereignissen der Erde und um die Frage, wie sich der Klimawandel bereits heute und in Zukunft darauf auswirkt.

Anmeldung ab sofort hier. Bitte beachten Sie unser Hygienekonzept am Ende dieser Seite.

Hygienekonzept

Zutrittsbeschränkungen:

Es gilt die 2G- Regel: Es haben zum Vortrag an der Hochschule Bremerhaven nur Personen Zutritt, die entweder genesen oder geimpft sind. Allen anderen Personen ist der Zutritt verwehrt. Sie können an der Veranstaltung gern im Online-Format teilnehmen.

 

Als genesen gilt, wer innerhalb der letzten sechs Monate an Covid 19 erkrankt war und dies durch ein entsprechendes positives PCR-Testergebnis nachweisen sowie ein negatives Testergebnis nach Entisolierung vorlegen kann. Ersatzweise kann auch ein Bescheid des Gesundheitsamts zur Anordnung der Isolation und ein negativer Test nach Entisolierung vorgelegt werden.

Als geimpft gelten Personen, die mit einem in der EU zugelassenen Covid-19-Impfstoff vollständig (je nach Impfstoff mit einer oder zwei Impfdosen) geimpft wurden und bei denen nach Gabe der letzten Impfstoffdosis mindestens 14 Tage vergangen sind. Genesene, deren Infektion länger als sechs Monate zurückliegt, benötigen neben der Bescheinigung über die Infektion (positiver PCR-Test oder Bescheid des Gesundheitsamtes) den Nachweis über eine einmalige Impfung.

 

Abstand

Während der Veranstaltung gilt ein Abstandsgebot von mindestens 1,5 Metern zu anderen Personen. Die Stühle sind entsprechend angeordnet, damit dieser Abstand eingehalten werden kann. Halten Sie das Abstandsgebot bitte unbedingt ein und wirken Sie darauf hin, dass auch andere Gäste das Abstandsgebot befolgen.

 

Maskenpflicht

In allen Räumen der Hochschule gilt die Pflicht, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, wenn der Abstand nicht eingehalten werden kann. Zugelassen sind medizinische Masken (OP-Masken), FFP-2 Masken, KN 95-Masken oder Masken, die nachweislich dieses Schutzniveau erreichen. Von der Maskenpflicht ausgenommen sind Personen, für die aufgrund einer attestierten Erkrankung oder Behinderung das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung unzumutbar ist. Wenn der Sitzplatz eingenommen wurde, kann die Maske abgesetzt werden.

 

Personenzahl

Es dürfen maximal 60 Personen an der Veranstaltung vor Ort teilnehmen.

 

Zugangskontrolle und Wegeführung:

Am Eingang des Raumes T0002 der Hochschule Bremerhaven wird eine Zugangskontrolle mittels der CovPasskApp/CoronaWarn-App durchgeführt. Dort sind die jeweiligen Genesenen- und Impfbescheinigungen zu hinterlegen. Ersatzweise können auch schriftliche Bescheinigungen/Impfpass vorgelegt werden.

Bei Gebäuden und Räumen mit mehreren Türen werden Ein- und Ausgänge getrennt ausgewiesen. Entsprechende Pläne informieren online und vor Ort über die Wegeführung. Sie sind unbedingt zu beachten.

Beim Zutritt zu Hochschulgebäuden oder Gebäudeteilen ist darauf zu achten, dass sich keine Warteschlangen bilden. In kritischen Bereichen sind die geltenden Abstandsregeln durch geeignete Hilfsmittel (z. B. Bodenmarkierungen) zu verdeutlichen.

Auf den allgemeinen Verkehrsflächen – Wegen, Fluren, Treppenhäusern – gilt Rechtsverkehr. An kritischen Stellen wird darauf mit Hilfe von Bodenmarkierungen und/oder Aushängen hingewiesen.

Die Aufzüge dürfen nur von Personen mit körperlichen Einschränkungen und für Lastentransporte benutzt werden. Dabei soll sich nach Möglichkeit nie mehr als eine Person im Aufzug befinden.

Kontaktdatenerfassung:

Diese ist vor Ort nicht nötig, da die Kontaktdaten im Anmeldungsformular mit abgefragt werden. Es wird aber geprüft, ob eine Anmeldung vorliegt.

 

Persönliche Hygiene:

Alle Teilnehmenden sind zu sorgfältigen Hygienemaßnahmen aufgerufen:

 

· Keine Berührungen, keine Umarmungen, kein Händeschütteln.

· Händehygiene: Regelmäßig und sorgfältig sind mindestens 20 Sekunden lang die Hände zu waschen. Das gründliche   Waschen mit Seife ist die wichtigste Maßnahme, insbesondere nach dem Naseputzen, Husten oder Niesen, nach der Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel, nach Kontakt mit Treppengeländern, Türgriffen, Haltegriffen etc., vor dem Essen, vor dem Aufsetzen und nach dem Abnehmen einer Schutzmaske, sowie nach dem Toilettengang.

· Mit den Händen nicht das Gesicht, insbesondere nicht die Schleimhäute berühren, d. h. nicht in den Mund, die Augen oder die Nase fassen.

· Die Husten- und Niesetikette einhalten: Husten und Niesen in die Armbeuge, beim Husten und Niesen größtmöglichen Abstand halten, am besten wegdrehen.

· Eine direkte Ansprache von Gesicht zu Gesicht mit geringem Abstand vermeiden, Abstand von mindestens 1,5 Metern, besser 2,0 Meter einhalten

· Öffentlich zugängige Gegenstände wie Türklinken, Treppengeländer oder Fahrstuhlknöpfe möglichst nicht mit der vollen Hand bzw. den Fingern anfassen, ggf. Ellenbogen benutzen.