Erfolgreich bei der Drittmitteleinwerbung

Bei der Hochschule Bremerhaven steht der Praxisbezug im Vordergrund. Neben der praktischen Arbeit in modern ausgestatteten Laboren wird die berufliche Praxis durch Mitarbeit in Projekten der angewandten Forschung und Entwicklung innerhalb der Hochschule und ihrem 1988 gegründeten Technologie-Transfer-Zentrum (ttz) begründet. Eine wichtige Rolle spielt hierbei die Einwerbung von Drittmitteln. Und in diesem Bereich war man im Jahr 2000 sehr erfolgreich. Bei einem Gesamthaushalt von 27,4 Millionen Mark kommen über 9,6 Millionen Mark aus fremden Töpfen. Das ergibt einen Drittmittelanteil von über 35 Prozent. "Damit kann sich die Hochschule Bremerhaven auch im Vergleich zu norddeutschen Universitäten messen", sagt Rektor Prof. Dr. Hans-Albert Kurzhals.

Der Großteil der Drittmittel wird im ttz eingeworben. Schließlich ist es Aufgabe des ttz, die Zusammenarbeit zwischen Hochschule und Wirtschaft auch im Rahmen größerer und langandauernder Projekte zu ermöglichen. 50 Prozent (rund 4,1 Mio. Mark) der Drittmittel wurden im ttz für Auftragsforschung aus der Wirtschaft eingeworben. Aber auch die EU (mit 25 % der Drittmittel) und das Land (mit 20 %) spielen für die Forschungsfinanzierung eine große Rolle.

In der Hochschule dagegen stellt der Bund den größten Teil der Drittmittel (47,4 %). Dieses Geld kam im vergangenen Jahr in erster Linie den Studiengängen Informatik/Wirtschaftsinformatik (für den Aufbau der virtuellen Fachhochschule) und Process Engineering and Energy Technology zu gute. Die von der Wirtschaft eingeworbenen Gelder fließen in erster Linie in den Studiengang Betriebswirtschaftslehre und zwar für eine Stiftungsprofessur.

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