„GirlsDay“ macht Naturwissenschaft und Technik hautnah erlebbar

Naturwissenschaft und Technik erleben. Dies steht im Mittelpunkt des "GirlsDay" am kommenden Donnerstag, den die Hochschule Bremerhaven und das Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI) zusammen ausrichten. Über 100 Mädchen der Klassen 5 bis 10 haben sich angemeldet, wollen durch spannende Experimente, Workshops und Mitmachaktionen in die verschiedenen Berufsfelder der Wissenschaft schnuppern. Ziel ist es, die Mädchen für ingenieurwissenschaftliche Berufe zu interessieren. "Wir wollen das nach wie vor sehr traditionelle Berufswahlverhalten der Mädchen aufbrechen, ihre Aufmerksamkeit auf Technik lenken", sagt Daniela Krause-Behrens, Pressesprecherin der Hochschule und Mitorganisatorin des "GirlsDay".

Der "GirlsDay" startet um 8.30 Uhr mit der Begrüßung aller Mädchen in der "Alten Mensa" durch Professor Dr. Josef Stockemer, Rektor der Hochschule, und. Dr. Rainer Paulenz, administrativer Direktor des AWI. Danach wird in Kleingruppen gearbeitet. AWI und Hochschule haben ein interessantes Programm auf die Beine gestellt. Workshops, Führungen, Experimente und zahlreiche Learning-by-Doing-Aktionen sind vorbereitet. So wird in der Hochschule unter dem Titel "Spiel, Spaß und Spannung mit Elektrotechnik" Sound- und Lichteffekte auf Platine positioniert und verlötet. Bei "Chemie im Einkaufskorb" werden Gummibärchen und Cola im Labor untersucht. Im Werkstofftechniklabor widmet sich "frau" der Untersuchung von Stoffen, im EDV-Lernzentrum wird eine Computeranimation entwickelt. Das "Presseteam" berichtet über den "GirlsDay". Im AWI kann den Robbengesängen gelauscht werden. Und dem "Lieblingsthema" der Mädchen - dem Telefonieren - kann auch nachgegangen werden: Telefoniert wird ans andere Ende der Welt, in die Antarktis. Eine spannende Führung durchs AWI gehört ebenso zum Programm.

Ein gemeinsames Mittagessen für alle Teilnehmerinnen und eine Abschluss-Gesprächsrunde runden das Programm ab. "Und zur Erinnerung an diesen Tag bekommen alle Mädchen ein tolles Erinnerungsgeschenk", weiß Stefanie Uhe, Diplomingenieurin und Koordinatorin des "GirlsDay".

Studierende aus dem Studiengang Informatik/Wirtschaftsinformatik werden den "GirlsDay" dokumentieren und interessante Einblicke auf der Homepage der Hochschule (http://www.hs-bremerhaven.de) bieten. Dort findet sich auch das interaktive Gästebuch, des AWI.

Mit über 100 Teilnehmerinnen aus Bremerhaven und der Region ist der "GirlsDay" in diesem Jahr an seine Grenzen gestoßen. Nicht alle Anmeldungen konnten angenommen werden. Dafür reichten die Kapazitäten nicht. "Wir sind vom enormen Interesse der Mädchen, bei Hochschule und AWI mitzuarbeiten, begeistert", sagt Stefanie Uhe. Eva Viehoff, Frauenbeauftragte des AWI und Mitorganisatorin, hofft, "dass viele Mädchen mit dem GirlsDay den ersten Schritt in die Welt der Wissenschaft setzen".


Das Projekt "GirlsDay" wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Es ist eine Gemeinschaftsaktion des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der Initiative D21, der Bundesanstalt für Arbeit, des Deutschen Gewerkschaftsbundes, der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks und des Bundesverbandes der deutschen Industrie. Für die Koordination ist das Kompetenzzentrum "Frauen in Informationsgesellschaft und Technologie" zuständig.


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