Dr. Rolf Michael Heine ist Honorarprofessor im Studiengang Medizintechnik

An der Hochschule Bremerhaven ist Dr. Rolf Michael Heine zum Honorarprofessor im Studiengang Medizintechnik berufen worden. Er vertritt künftig das Lehrgebiet Humane Molekularmorphologie. Dr. Heine ist Ärztlicher Leiter des pathologischen Institutes Bremerhaven und war bisher Lehrbeauftragter in der Medizintechnik. "Die Hochschule Bremerhaven bindet mit der Berufung von Dr. Heine einen renommierten Experten ein, der vor allem in nationalen und internationalen Verbänden der Pathologie tätig ist", erklärt Rektor Prof. Dr. Josef Stockemer anlässlich der Übergabe der Berufungsurkunde.

Im Jahr 2000 wurde der Studiengang Medizintechnik an der Hochschule Bremerhaven eingerichtet. "Dr. Heine hat sich um unseren Studiengang besonders verdient gemacht. Er hat seine Lehraufträge mit außergewöhnlichem Engagement durchgeführt, das Curriculum für den Lehrbereich Biologie-Medizin-Chemie abgestimmt und eigene moderne medizintechnische Laborausstattung in die Lehre eingesetzt", sagt Prof. Dr. Rainer Dammer, Leiter des Studiengangs Medizintechnik. Dammer lobt vor allem die weitere Beteiligung Heines im Themengebiet Biotechnologie. "Hier hat er wesentlich zur Vernetzung des Studiengangs in der Region beigetragen."

Im Studiengang Medizintechnik lehrt Dr. Heine die Studierenden, was sie über Medizin wissen müssen. "Es ist wichtig, dass die angehenden Ingenieure die Grundlagen der Medizin verstehen, schließlich arbeiten sie später an der Schnittstelle von Medizin und Technik", sagt Dr. Heine. "Auch müssen sie die Sprache der Mediziner kennen."

Dr. Heine studierte Humanmedizin an den Universitäten Mainz und Kaiserslautern, promovierte an der Universität Mainz und habilitierte an der Universität Heidelberg. Er arbeitete u.a. im Pathologischen Institut für klinische Medizin Mannheim der Universität Heidelberg. Seit 1995 ist Dr. Heine Ärztlicher Leiter des pathologischen Institutes Bremerhaven. In seiner Antrittsvorlesung an der Hochschule Bremerhaven stellte er das Thema "Stellenwert und Möglichkeiten der humanen Molekularmorphologie" in den Mittelpunkt.

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