Festakt „30 Jahre Hochschule Bremerhaven“ mit Einweihung des neuen Hauses S

Sehr geehrter Herr Senator Lemke,
sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Schulz,
sehr geehrte Abgeordnete des Bundestages und der Bremischen Bürgerschaft,
sehr verehrte Gäste,
liebe Hochschulangehörige,

Ich heiße Sie alle herzlich willkommen zu dieser heutigen Veranstaltung, bei der wir gleich zwei Anlässe haben, zu feiern. Zum einen feiern wir das 30-jährige Bestehen der Hochschule Bremerhaven und zum anderen wollen wir heute offiziell diesen Neubau, den sogenannten 5. Bauabschnitt unserer Hochschule, einweihen. Und ich freue mich wirklich sehr, dass Sie hier sind, um mit uns gemeinsam zu feiern, denn durch Ihre Anwesenheit drücken Sie sehr deutlich Ihre Verbundenheit und Ihr Interesse an unserer Hochschule und ihrer Entwicklung aus.

Meine Damen und Herren, 30-jähriges Bestehen, das ist sicher ein Anlass, einmal kurz zurückzublicken auf die Entstehung und den Werdegang der Hochschule und vielleicht auch einen kleinen Ausblick zu wagen auf die zukünftige Entwicklung und Bedeutung unserer Hochschule.

„Bremerhaven darf kein Hochschulfreier Raum bleiben“ so formulierte es der damalige Bremer Bürgermeister Hans Koschnik, und als Konsequenz aus diesem Versprechen wurde am 01.09.1975 die Hochschule Bremerhaven offiziell gegründet. Sie ist damals aufgebaut worden aus den bereits bestehenden beiden Bremerhavener Abteilungen der Hochschule für Nautik und der Hochschule für Technik in Bremen.

Aber die wahren Wurzeln unserer Hochschule liegen sehr viel tiefer. Die eigentlichen Keimzellen – und deshalb sprechen wir auch sehr gerne von unserer 125-jährigen maritimen Kompetenz bzw. Erfahrung in der Seefahrtbezogenen Ausbildung - diese Keimzellen liegen in der Navigations-schule von Geestemünde, in der bereits seit 1879 Nautiker ausgebildet wurden und im Städtischen Technikum in Bremerhaven, in dem entsprechend seit 1884 Seemaschinisten ausgebildet wurden.

Im WS 1975/76 hat dann also die Hochschule Bremerhaven ihren Studien-betrieb offiziell aufgenommen und zwar mit den ja schon bewährten Studiengängen Nautik und Schiffsbetriebstechnik.
Damals steckte aber die deutsche Seeschifffahrt in einer schweren Krise und deshalb hielt man es in Bremerhaven für angebracht, sich nicht nur auf die Ausbildung von Personal für die Seefahrt zu beschränken, sondern zusätzlich andere, nämlich Seefahrt-unabhängige Studiengänge einzurichten. Darum wurde noch im selben Jahr der aus der Schiffsbetriebstechnik heraus entwickelte Studiengang Betriebs- und Versorgungstechnik und schon ein Semester später, nämlich zum SS 1976 der von den Nautikern entwickelte, und damals bundesweit einmalige Studiengang Transportwesen angeboten.

Mit diesen 4 Studiengängen verfügte die Hochschule Bremerhaven zum damaligen Zeitpunkt über ein zwar kleines aber durchaus attraktives Studienangebot, das in der Form auch für mehrere Jahre angeboten wurde.

1982 kam es dann im Lande Bremen zur Reform der Hochschulstruktur und im Zuge dieser Reform wurde der für Bremerhaven und die Seefahrtbezogene Ausbildung so wichtige Studiengang Nautik dann nach Bremen verlegt, eine Maßnahme, die wir auch heute noch - also fast 25 Jahre später - bedauern, weil wir der Meinung sind, dass ein Studiengang Nautik hervorragend zu unserem maritimen Profil passen würde. Quasi als Ausgleich für die Verlegung der Nautik nach Bremen hat die Hochschule Bremerhaven dann die Studiengänge Systemanalyse und Lebensmitteltechnologie zugewiesen bekommen, zwei sehr wichtige, anwendungsbezogene Studiengänge, wobei gerade der Studiengang Lebensmitteltechnologie eine ganz besondere Bedeutung hatte, weil er direkt auf die Bedürfnisse der Lebensmittelindustrie zugeschnitten war, einer Industrie, die damals wie heute für unsere Region von existentieller Bedeutung ist.

Meine Damen und Herren, ich möchte Ihnen die detaillierte Aufzählung und chronologische Darstellung der Entwicklung unserer Studiengänge ersparen, und deshalb nur ganz allgemein sagen:
Wir waren uns als Hochschule Bremerhaven unserer besonderen Verpflichtung für die Region immer bewusst, und deshalb haben wir unser Studienangebot nicht nur ständig überarbeitet, sondern auch kontinuierlich neue, vor allem anwendungs- und praxisorientierte Studiengänge entwickelt, die zum Einen von den Studenten stark nachgefragt werden, die zum Anderen aber auch den besonderen Bedürfnissen der regionalen Wirtschaft entsprechen.
Und genau diese Zielsetzung spiegelt sich auch in unserem heutigen Studienangebot wieder.

 

Wir legen aber nicht nur Wert auf Praxisnähe, sondern wir verstehen uns darüber hinaus durchaus auch als eine moderne und international ausgerichtete Hochschule. Insofern war es auch kein Zufall, dass wir schon 1999, also lange bevor in der Bundesrepublik der sogenannte „Bologna-Prozesses“ offiziell in Gang gesetzt wurde, unseren ersten Studiengang mit den Abschlüssen Bachelor und Master angeboten haben, nämlich unseren internationalen Studiengang „Process Engineering and Energy Technology“. Heute bieten wir schon insgesamt 8 Studiengänge an, die mit diesen Graden, also dem Bachelor- bzw. Mastergrad, abschließen. Ein weiterer Beleg für unsere Internationalität ist die Tatsache, dass wir mittlerweile mehr als 25 Kooperationen und Partnerschaften mit ausländischen - und zwar europäischen wie aussereuropäischen - Universitäten und Instituten pflegen, und es ist nicht zuletzt auf diese internationalen Beziehungen zurückzuführen, dass wir heute einen Anteil von etwa 15% ausländischen Studierenden haben, und damit liegen wir im bundesweiten Vergleich deutlich über dem Durchschnitt.

Wir sind eine – wie es in unserem Leitbild heißt - „Fachhochschule aus Überzeugung“, und daraus ergibt sich zwangsläufig, dass wir ganz besonders die Nähe, aber natürlich auch die Anerkennung der Wirtschaft suchen. Und wir bekommen diese Anerkennung auch, das sehen Sie unter anderem daran, dass unsere Hochschule 1994 vom Stifterverband für die deutsche Wissenschaft als erste Fachhochschule der Bundesrepublik Deutschland überhaupt eine Stiftungsprofessur erhalten hat ( und zwar war es eine Stiftungsprofessur für den damaligen Studiengang Fertigungstechnik ). Bis heute sind dann noch 3 weitere Stiftungsprofessuren dazu gekommen, die alle aus Spenden der Bremerhavener Wirtschaft bzw. zu einem gewissen Teil auch der Bremer Wirtschaft finanziert wurden.
Stiftungsprofessuren sind natürlich - gerade bei der heutigen schwierigen finanziellen Lage der Öffentlichen Hand - ein großer materieller Gewinn für die Hochschulen, aber, was nicht weniger wichtig ist: Stiftungsprofessuren haben darüber hinaus eine starke Signal- bzw. Symbolwirkung, denn sie zeigen eben sehr deutlich, wie sehr eine Hochschule von der Wirtschaft akzeptiert und anerkannt wird.

Meine Damen und Herren, es würde zu weit führen, Ihnen jetzt an dieser Stelle unser komplettes Studienangebot im Detail darzustellen, und deshalb möchte ich Ihnen den heutigen Stand der Hochschule nur zusammenfassend beschreiben: Die Hochschule Bremerhaven besteht heute aus 2 Fachbereichen, in denen insgesamt 17 Studiengänge angeboten werden. Studiengänge, die überwiegend technisch bzw. wirtschaftlich orientiert sind und die als Abschluss den Diplom-Ingenieur, den Diplom-Wirtschaftsingenieur, den Diplom-Kaufmann, oder aber eben den Bachelor bzw. den Master haben.

(Fachbereich 1: SBT, VAT, PT, MT, LT, LW, PEET (Ba, M), MarTec, Bioanal.)
(Fachbereich 2: TWL, IWI, BWL, CIM, DigMed.,(Ba, M) VFH)



Um sich ein Bild machen zu können, wie sich die Hochschule Bremerhaven in den letzten Jahren entwickelt hat, und welche Leistung dabei von den Hochschulangehörigen erbracht worden ist, möchte ich Ihnen einmal einige Zahlen gegenüberstellen.
Im März 2000 - also vor gut 5 Jahren - waren an unserer Hochschule 1171 Studierende eingeschrieben, für diese 1171 Studierenden haben. damals 56 Professuren und 69 sogenannte sonstige Mitarbeiter zur Verfügung gestanden

Zur Zeit – und das ist der Stand von gestern - sind bei uns 2580 (aktuelle Zahl einsetzen) Studierende eingeschrieben.
Demgegenüber stehen als verantwortliches Personal für die Ausbildung 67 Professuren und 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bereich der Labore, der Technik und der Verwaltung

Das heißt: Mit unseren 2580 (s.o.)Studierenden sind also mehr als doppelt so viele junge Menschen an unserer Hochschule eingeschrieben als vor 5 Jahren, und das bei nur vergleichsweise geringfügig gestiegener Zahl der Hochschullehrer bzw. der sonstigen Mitarbeiter.

Eine solche Entwicklung ist nur möglich, wenn sich alle Hochschulangehörigen – egal ob Laboringenieure, Techniker, Verwaltungsangestellte oder Hochschullehrer – wenn sich alle weit über das übliche Maß hinaus engagieren und ihre ganze Kraft in den Dienst der Hochschule stellen. Und genau das haben unsere Hochschulangehörigen getan, und dafür möchte ich jedem Einzelnen von ihnen an dieser Stelle meinen herzlichen Dank aussprechen.

Ich bin mir sicher, die Bediensteten der Hochschule haben gerne Überdurchschnittliches geleistet und werden das auch in Zukunft tun, und zwar deshalb, weil sie sich selbst, weil sie ihre Arbeit, und weil sie unsere Hochschule anerkannt und unterstützt fühlen. Unterstützt durch Sie Herr Senator Lemke, der Sie uns ausgesprochen wohlwollend und fördernd begleiten, ebenso wie es Ihre gesamte Behörde immer getan hat, egal ob Staatsrat, Abteilungsleiter, Referatsleiterin oder auch insbesondere die für unsere Hochschule zuständige Referentin, Frau Kormann.

Sehr unterstützt und bestens vertreten fühlen wir uns und unsere Interessen aber auch durch unsere ausgesprochen engagierten und durchsetzungsfähigen Bremerhavener Bürgerschaftsabgeordneten und Deputierten. Und das gilt auch im gleichen Maße für die politisch Verantwortlichen hier in Bremerhaven, das gilt für den Magistrat und das gilt insbesondere auch für Sie Herr Oberbürgermeister, der Sie nie müde werden, bei Ihren öffentlichen Auftritten immer wieder auf die Erfolge und auf die Bedeutung der Hochschule für die Stadt und für die Region hinzuweisen. Ihnen allen sage ich an dieser Stelle im Namen der Hochschul-angehörigen und insbesondere auch im Namen der Studierenden herzlichen Dank für Ihre materielle wie ideelle Unterstützung.

Meine Damen und Herren, wir sind uns als Hochschule unseres Auftrages, den wir zu erfüllen haben, durchaus bewusst:
Unsere primäre und absolut wichtigste Aufgabe ist es natürlich, Studierende auszubilden und zwar praxisnah und auf hohem Niveau. Unsere 2. Aufgabe ist es, die regionale Wirtschaft zu unterstützen, und das tun wir zum Einen über die Köpfe, die wir ihnen liefern, also über unsere qualifizierten Absolventen, wir tun es aber auch, indem wir ihnen unser wissenschaftliches Potenzial und Know how zur Verfügung stellen, z.B. im Rahmen von Auftragsforschung, von Beratung oder durch Gutachten.
Und wenn ich sage, dass es unsere Aufgabe ist, junge Leute auszubilden, dann meine ich das in qualitativer und quantitativer Hinsicht.
Diese Stadt Bremerhaven, die ja nun für alle sichtbar und auch erlebbar dabei ist, den notwendig gewordenen Strukturwandel erfolgreich zu vollziehen, in der die Weichen gestellt sind, damit sie zu einem attraktiven Lebens- und Wirtschaftsstandort wird, diese Stadt wird dennoch in naher und mittlerer Zukunft unter der demografischen Entwicklung leiden; einer Entwicklung, die dazu führen wird, dass der Anteils junger Menschen an der Bevölkerung immer kleiner wird. Dieser Entwicklung entgegen zu treten, ist Aufgabe der Hochschule, indem es uns gelingt, durch attraktive, durch qualitativ hochwertige und möglichst auch durch einmalige Studienangebote junge Menschen von überall her nach Bremerhaven zu holen und möglichst auch hier zu behalten. Und um nun diese Einmaligkeit der Studiengänge zu fördern und gleichzeitig die gewachsenen Kompetenzen und Traditionen unserer Region aufzugreifen, dazu haben wir uns ein maritimes Profil gegeben. Das heißt: wir bieten entweder Studiengänge an, die von vornherein maritim orientiert sind oder aber wir prüfen, inwieweit wir auch in den nicht maritimen Studiengängen zumindest einen Meeresbezug herstellen können. Dieser Weg, den wir eingeschlagen haben, ist erkennbar erfolgreich, so erfolgreich, dass die Kapazität der bisher vorhandenen Räumlichkeiten nicht mehr ausreicht, um die stark gestiegene Zahl von Studierenden ordnungsgemäß unterzubringen und ausbilden zu können.

Und genau das war der Grund, weshalb wir dringend einen Neubau brauchten, genau diesen Neubau, den wir heute offiziell einweihen werden.

Und diesen Neubau, meine Damen und Herren, weihen wir mit Freude, mit Stolz, aber auch mit Dankbarkeit ein.
Dankbar sind wir auch hier wieder den politischen Entscheidungsträgern in Bremen und in Bremerhaven. Der Magistratsbeschluss, das alte Stadtbad abzureißen, war sicherlich eine schwere und umstrittene, aber es war auch eine richtige Entscheidung, denn nur so konnte an dieser exponierten Stelle ein Grundstück für diesen Erweiterungsbau zur Verfügung gestellt werden. In Bremen musste die Politik die Entscheidung treffen, die vom Bund im Rahmen des HBFG zur Verfügung gestellten Mittel zur Finanzierung dieses (17,8 Millionen € teuren) Projektes zur Hälfte als Komplementärmittel mit zu finanzieren. Das hat sie getan - nicht zuletzt Dank der Fürsprache unserer Bremerhavener Bürgerschaftsabgeordneten - und sehr geehrter Herr Senator, ohne die Unterstützung aus Ihrem Hause und insbesondere ohne die Unterstützung Ihres Herrn Krause wäre auch der Antrag auf HBFG-Mittel mit Sicherheit nicht so erfolgreich gewesen.
Und dass Sie, Herr Senator, dass Ihr Haus und ebenso die politisch Verantwortlichen in Bremen es wirklich ernst meinen mit der Unterstützung des weiteren Ausbaus unserer Hochschule, haben Sie sehr eindrucksvoll dadurch bestätigt, dass Sie unserem Antrag auf die Bewilligung eines weiteren, nämlich des 6. Bauabschnitts unserer Hochschule nicht nur zugestimmt, sondern ihn in die oberste Priorität eingestuft haben. Auch dafür danken wir Ihnen sehr.

Es ist im Übrigen weder „Traumtänzerei“ noch ein Ausdruck mangelnder Bescheidenheit, wenn wir einen 6. Bauabschnitt beantragen, kaum dass der 5. Bauabschnitt fertiggestellt ist. „Stillstand bedeutet Rückschritt“, und Rückschritt kann und will sich diese Hochschule nicht leisten. Deshalb setzen wir weiter auf Wachstum, und es sind insbesondere drei Säulen, die wir noch weiter stärken wollen: Internationalisierung, Forschung, Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Dabei werden wir natürlich auf die sich sehr gut entwickelnde Zusammenarbeit mit dem Alfred-Wegener-Institut und auch mit der Universität Bremen zurückgreifen, aber dennoch brauchen wir zur Erreichung unserer Ziele weitere Räumlichkeiten und zwar insbesondere im Bereich der Labore.


Verehrte Gäste, als wir am 10. September 2004 den Grundstein für diesen Bau gelegt haben, hat sicherlich keiner ernsthaft geglaubt, dass wir dieses Gebäude bereits zum jetzigen Wintersemester, also genau 1 Jahr später, würden nutzen können. Dass dieses möglich wurde, und dass sogar der vorgegebene Finanzrahmen eingehalten werden konnte, das ist schon eine besondere Leistung, und dafür sind mehrere Personen bzw. Organisationen verantwortlich. Zunächst einmal ist dies sicherlich ein Verdienst des Generalunternehmers, nämlich der Firma Züblin, die zügig und – so wie ich das sehe - nach guter Handwerkskunst dieses Gebäude erstellt hat.
Für uns selbst war in dieser Phase insbesondere der Projektsteuerer, nämlich die GBI (Gesellschaft für Bremer Immobilien) der entscheidende Ansprechpartner, und hier möchte ich ausdrücklich Herrn Müller für seinen ausgesprochen hilfreichen und erfolgreichen Einsatz danken.
Und last but not least: dass dieser Bau – und da lege ich mich in meinem Urteil gerne fest - ein architektonisches Meisterwerk ist, welches zudem die Hochschule noch einmal rein optisch sehr deutlich in die Wahrnehmung der Bremerhavener Bürger rückt, das verdanken wir dem Generalplaner, dem Büro Kister, Scheithauer, Gross,. Herr Professor Kister, Ihnen und Ihrem Team kann ich nur danken und gratulieren zu dem großartigen Entwurf und auch zu der sehr gelungenen Umsetzung dieses Projektes.

Ohne dass ich jetzt dem studentischen Urteil vorgreifen möchte, bin ich mir dennoch sicher, dass Lehren und Lernen in dieser Atmosphäre, in diesen wunderschönen Räumlichkeiten mit noch mehr Spaß und noch mehr Motivation und vielleicht auch mit noch mehr Erfolg verbunden sein wird.

Meine Damen und Herren, verehrte Gäste, ich hoffe, Sie sind mit mir einer Meinung, wenn ich feststelle: 30 Jahre Hochschule Bremerhaven bedeuten auch 30 Jahre positive Entwicklung. Bremerhaven und die Region brauchen eine blühende und wachsende Hochschule, und dieser Neubau ist ein sichtbares Zeichen für dieses Wachstum. Es ist Aufgabe dieser Hochschule, und sie wird diese Aufgabe auch erfüllen, nämlich mit dazu beizutragen, dass auch Bremerhaven und die gesamte Region wachsen und als Lebens- und Wirtschaftsstandort an Attraktivität und Bedeutung gewinnen wird.

Eine Investition in Hochschulen ist eine Investition in die Zukunft, und ich versichere Ihnen, die Investition in unsere Hochschule und die Investition in diesen Neubau ist eine sinnvolle und notwendige Investition, sie wird ihre Früchte tragen zum Wohle des Landes Bremen, der Stadt Bremerhaven, der Region und der Menschen, die hier leben.
Dafür werden sich die Hochschulangehörigen auch in Zukunft mit aller Kraft einsetzen.

Prof. Dr. Stockemer
Rektor

 

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