Studienangebote und guter Ruf locken an die Hochschule Bremerhaven

Die Hauptgründe zur Aufnahme eines Studiums an der Hochschule Bremerhaven sind die besonderen Studienangebote, der gute Ruf der Hochschule sowie die Nähe zum Heimatort. Dies ergab die jüngste Befragung der Erstsemester in der Seestadt, an der sich 40 Prozent der „Frischlinge“ beteiligten. Seit fünf Jahren analysiert man an der Hochschule Bremerhaven die Motive der Studierenden. „Unsere speziellen Studiengänge sowie ihr gutes Renommee haben sich dabei zum wichtigsten Entscheidungsgrund entwickelt“, sagt Pressesprecherin Daniela Krause-Behrens. Die Nähe zum Heimatort habe bei der Hochschulstandortwahl an Bedeutung verloren.

Im Vergleich der einzelnen Studiengänge sind die Motive bei der Studienaufnahme durchaus unterschiedlich gewichtet. Das besondere Studienangebot wird vor allem in den Studiengängen Bio-Analytik, Maritime Technologien und Seetouristik genannt. In diesen Studiengängen sowie im Studiengang Transportwesen/Logistik sind relativ viele Studierende eingeschrieben, die nicht aus der Region Bremen/Bremerhaven/Niedersächsisches Umland kommen. Die Nähe zum Heimatort spielt in den Studiengängen Informatik, Versorgungstechnik und Anlagenbetriebstechnik sowie Betriebswirtschaftslehre eine große Rolle. Und auf den guten Ruf der Hochschule setzt man vor allem in den Studiengängen Transportwesen/Logistik, Betriebswirtschaftslehre, Informatik und Digitale Medien.

Die Befragung untersucht auch die genutzten Informationsquellen und fragt nach Verbesserungswünschen im Informationsangebot und Service der Hochschule. Bei der Nutzung der Informationsquellen spielt das Internet erwartungsgemäß die entscheidende Rolle. Über 45 Prozent der Befragten bezog sich auf das Web. Große Bedeutung kommt auch der Auskunft durch die Gruppe „Freunde/Verwandte“ (27 Prozent) zu. Nur wenige Erstsemester beriefen sich auf den Bereich „Schule/Lehrer“.
Das Urteil über das Informationsangebot der Hochschule Bremerhaven ist im Vergleich zu den Vorjahren positiver ausgefallen. 8 Prozent der Befragten fühlte sich „sehr gut“ und 80 Prozent „gut“ informiert. 11,5 Prozent der Befragten urteilte mit „durchschnittlich“. Hinsichtlich der Beratungsmöglichkeiten machten die Studierenden Verbesserungsbedarf im Bereich der Bereitstellung des Stundenplans und bei den Öffnungszeiten der Ämter in der Hochschule aus.

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