Windenergie-Experte an die Hochschule Bremerhaven berufen

Das Wissenschaftler-Team der Forschungs- und Koordinierungsstelle Windenergie (fk-wind) der Hochschule Bremerhaven ist nun komplett. Die Professur für Maschinenbau und Energiesysteme übernimmt zum 1. April Henry Seifert (53 Jahre), Diplomingenieur für Luft- und Raumfahrttechnik aus Wilhelmshaven. "Mit Seifert konnten wir einen anerkannten Experten auf dem Gebiet der Windenergie gewinnen, der über herausragende nationale und europäische Erfahrungen verfügt", sagt Prof. Dr. Peter Ritzenhoff, Konrektor für Forschung an der Hochschule Bremerhaven. Seifert wird mit Schwerpunkten in der Windkrafttechnologie, Konstruktion und Technischen Mechanik arbeiten und am Aufbau der fk-wind mitwirken. Zudem wird Seifert im Studiengang Maritime Technologien Lehre übernehmen.

Henry Seifert studierte Luft- und Raumfahrttechnik an der Universität Stuttgart. Danach arbeitete er im Institut für Bauweisen- und Konstruktionsforschung der Deutschen Forschungs- und Versuchsanstalt für Luft- und Raumfahrt in Stuttgart, leitete dort die Abteilung Windturbinentechnologie. U.a. war er verantwortlich für das Windenergie-Testfeld "Ulrich Hütter" in Schnittlingen. Seit 1990 forscht Seifert am Deutschen Windenergie-Institut, ist dort stellvertretender Institutsleiter und Leiter der Abteilung "Technik und Systeme". Der Ingenieur engagiert sich zudem in verschiedenen nationalen und internationalen Gremien.

Henry Seifert ist als Projektleiter in zahlreichen nationalen und europäischen Forschungsprojekten tätig. Des Weiteren entwickelte er Windenergieseminare zur Weiterbildung von Ingenieuren und Technikern.

An der Hochschule Bremerhaven will Henry Seifert vor allem an den Themen Windturbinen, Rotoraerodynamik, Rotorblattmaterialien und Lastannahmen forschen. Dabei setzt er auf eine enge Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. In der Lehre will Seifert die verschiedenen technischen Aspekte der Windenergietechnik und deren Anwendung grundlegend vermitteln, um dem wachsenden Bedarf an qualifizierten Ingenieuren für die zukünftige Entwicklung der On- und Offshore-Windparks gerecht zu werden.

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