„Campus-Wissen“ mit Vortrag über gesellschaftliche Entwicklung in Bremerhaven am 17. Mai

Wie steht es um die gesellschaftliche Entwicklung in der Seestadt Bremerhaven? Die alltägliche Arbeit des Amtsgerichtes lässt hier tiefere Einblicke zu. Denn das Amtsgericht ist in Bremerhaven für sämtliche Arbeitsfelder gerichtlicher Tätigkeiten als Eingangsinstanz zuständig. Damit sind nicht nur die großen, öffentlichkeitswirksamen Straf- und Zivilprozessabteilungen angesprochen. Als wirtschaftliche Standortfaktoren für die Seestadt Bremerhaven gewinnen die Dienstleistungsbereiche des Amtsgerichts Bremerhaven wie das Handelsregister und das Grundbuchamt immer mehr an Bedeutung. Darüber hinaus kann das Gericht als ein Seismograph gesellschaftlicher und damit auch zugleich wirtschaftlicher Entwicklungen bezeichnet werden.

So spiegeln zum Beispiel die Insolvenz-, die Vollstreckungs- und die Zwangsversteigerungsabteilung die ökonomische Situation der Seestadt wider. Angesichts der demographischen Entwicklung der Stadt gelangt die Betreuungsabteilung immer mehr in den Fokus der Betrachtung. Dort wird versucht, den problematischen Lebenssituationen insbesondere älterer Menschen gerecht zu werden. Mit den vielschichtigen Problemen der jüngeren Generation ist die Jugendstrafabteilung des Amtsgerichts Bremerhaven befasst.

Die Reihe „Campus-Wissen“ der Hochschule befasst sich am Mittwoch, 17. Mai, mit der Arbeit des Amtsgerichtes. Als Referenten konnte Uwe Lissau, Präsident des Amtsgerichtes Bremerhaven und Dozent an der Hochschule Bremerhaven, gewonnen werden. Der Vortrag beginnt um 19 Uhr und findet im Hörsaal M 200 (Haus M) statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

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