Erstsemesterstart mit über 550 Studierende an der Hochschule Bremerhaven

Das neue Wintersemester beginnt an der Hochschule Bremerhaven traditionell mit der Erstsemesterbegrüßung. Über 550 neue Studierende konnten Rektor Prof. Dr. Josef Stockemer und Oberbürgermeister Jörg Schulz heute im „Großen Haus“ des Stadttheaters Bremerhaven feierlich begrüßen. Im Anschluss hat man in den 20 Studiengängen den Lehrbetrieb aufgenommen.

Der Einschreiberekord der vergangenen Jahre konnte die Hochschule Bremerhaven nicht übertreffen, denn erstmals musste 65 Prozent der Studiengänge aus Kapazitätsgründen in der Zulassung beschränkt werden So nahm die Hochschule weniger Erstsemester aufg als in den Vorjahren. Insgesamt konnten fast alle Studienplätze in den wirtschafts- und ingenieurtechnischen Studiengängen mit qualifizierten Frauen und Männern besetzt werden. Besonders erfreulich ist in diesem Jahr, dass erstmals wieder der Studiengang Schiffsbetriebstechnik „ausgebucht“ ist. Hier hat man 24 Studierende aufgenommen. Eigentlich stehen jährlich nur 20 Plätze zur Verfügung. Damit wird der starken Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt nach technischen Schiffsoffizieren Rechnung getragen. Vakanzen gibt es an der Hochschule nur in den neuen Masteraufbaustudiengängen sowie im Bereich Versorgungstechnik.

20 Studiengänge (Zehn Bachelor-, sechs Master- und vier Diplomprogramme) sind zum Wintersemester 2006/07 gestartet. Hierbei ist festzustellen, dass die neuen Bachelorstudiengänge gut angenommen worden sind. Die Umstellung im Rahmen der Bologna-Vereinbarung von Diplom- auf Bachelor- und Masterstudiengänge schließt die Hochschule Bremerhaven im nächsten Jahr ab. Dann werden auch die noch vorhandenen vier Diplomstudiengänge Produktionstechnologie, Medizintechnik, Versorgungstechnik und Schiffsbetriebstechnik in internationale Studienprogramme umgewandelt.

Insgesamt sind zurzeit 2605 Studierende in Bremerhaven eingeschrieben. Die Frauenquote liegt dabei bei 33 Prozent. 350 (13,4 Prozent) ausländische Frauen und Männer studieren in der Seestadt.

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