Hochschulausbau rückt in greifbare Nähe

 

Der weitere Ausbau der Hochschule Bremerhaven nimmt Gestalt an. Im jüngst beschlossenen 35. Rahmenplan für den Hochschulausbau, den das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) zum Ende der vergangenen Woche auf den Weg gebracht hat, ist für den Ausbau der Hochschule Bremerhaven ein Investitionsvolumen von 13,8 Millionen Euro enthalten. „Damit wurde die Möglichkeit geschaffen, mit dem Bau eines weiteren Gebäudes zu beginnen und insbesondere im Bereich Natur- und Ingenieurwissenschaft zusätzliche Forschungsflächen zu schaffen“, freut sich Kanzler Dr. Wolfgang Flieger über die Nachricht aus Berlin.

Erst im September des Vorjahres hatte die Hochschule Bremerhaven auf dem ehemaligen Stadtbad-Gelände einen Neubau bezogen. Dessen Realisierung sollte aber nicht der Endpunkt in der Entwicklung der Hochschule Bremerhaven sein. Parallel erarbeitete man Pläne für den nächsten Bauabschnitt. Mit ihm möchte man vor allem drei Säulen der Hochschulentwicklung stärken: Internationalisierung, Forschung sowie Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. So sollen in dem Neubau Forschungsflächen für den Bereich Maritime Technologien entstehen. Geplant sind des Weiteren die Schaffung eines Europahauses für ausländische Gastdozenten und Studierende, ein Schülerlabor und eine Kinderbetreuungseinrichtung. Zudem will man die Karlsburg-Brauerei für den Bereich Lebensmitteltechnologie wieder zum Leben erwecken. Ein großer Multifunktionsraum, der Platz bietet für große Veranstaltungen im Hause der Hochschule, ist ebenso in den Plänen enthalten.

Die im Hochschulrahmenplan freigegebene Baumaßnahme hat ein Volumen von 13,8 Millionen Euro, die zur Hälfte von Bund und Land Bremen finanziert werden. „Wir werden nun in enger Abstimmung mit dem Senator für Bildung und Wissenschaft die nächsten Schritte erörtern“, erklärt Dr. Flieger. Insbesondere sei der Landesanteil der Finanzierung sicherzustellen. Der Neubau soll neben dem Haus S zwischen den Straßen Karlsburg und Columbusstraße entstehen und vervollständigt damit dem Campus der Hochschule Bremerhaven.

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