Auf Expedition mit dem Forschungsschiff Heincke

Studenten der Hochschule erleben Meerestechnik auf der Nordsee: Helgoland im Schein der untergehenden Sonne; ein Kommando vom Windenleitstand; Messgeräte tauchen ab in die 9° Celsius kalte Nordsee; Meeresforschung erleben!
15 Studenten aus dem Studiengang Maritime Technologien waren im November zusammen mit Mitarbeitern des Instituts für marine Ressourcen (IMARE) unter der Leitung von Prof. Dr. Oliver Zielinski auf Expedition mit dem Forschungsschiff Heincke.

„Wer maritime Technologien studiert, soll auch wissen wovon er spricht“, so Prof. Zielinski, der an der Hochschule lehrt und das neu gegründete IMARE leitet. So konnten die Studenten das Leben und Arbeiten an Bord erfahren, und dies rund um die Uhr: 6 Stunden arbeiten, 6 Stunden Pause, usw. „Denn gerade bei Müdigkeit, Seegang und vielleicht noch etwas Seekrankheit ist verständlich, warum Messgeräte robust und einfach zu bedienen konzipiert sein sollten“, so Zielinski, dessen Spezialgebiet die optische Meeresmesstechnik ist. An Bord hatte man dann auch eine Vielzahl von Messgeräten, von Standard Temperatur-Salzgehalt-Tiefe-Sonden über verschiedene Sensoren zur Detektion des Unterwasserlichtfeldes bis hin zu gängigen Laborinstrumenten.

Neben der Ausbildung auf See wurden mit der Ausfahrt auch wissenschaftliche Ziele verfolgt. So wurden hydrographische und meeresoptische Messreihen zwischen dem Leuchtturm Roter Sand und der zukünftigen FINO III Plattform, 120 km nördlich von Helgoland, sowie auf verschiedenen West-Ost Schnitten durchgeführt und neuartige Sensoren getestet. „Diese Kombination von Forschung und Lehre ist typisch für den Studiengang Maritime Technologien“, findet Zielinski und freut sich dabei bereits auf die genehmigten Schiffszeiten im nächsten Jahr.

Weitere Infos zum Studiengang gibt es unter: mar.hs-bremerhaven.de

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