Information über Änderungen in den Allgemeinen Teilen der Prüfungsordnungen

Der Akademische Senat hat mit großer Mehrheit am 23.10.2007 die nachfolgenden Änderungen der Allgemeinen Teile der Prüfungsordnungen beschlossen, die im Vorfeld mit den Dekanaten, dem Prüfungsamt und dem AStA entwickelt wurden. Diese Änderungen werden nun im Bremischen Amtsblatt veröffentlicht. Da die Änderungen grundlegende Auswirkungen auf die Prüfungsorganisation haben, gibt der Konrektor Prof. Dr. Peter Ritzenhoff diese Änderungen hiermit vorab bekannt.

Im Allgemeinen Teil der Diplomprüfungsordnung wurden nachfolgende Änderungen vereinbart:

1. Nach dem Ende der Vorlesungen bis zum Beginn der Vorlesungen des folgenden Studienjahres müssen zwei Prüfungstermine seitens des Fachbereiches angeboten werden.

2. Eine schriftliche Prüfungsanmeldung ist nicht mehr erforderlich.

Die von den Fachbereichen beschlossenen Übergangsregelungen beim Auslaufen der Diplomstudiengänge sind von den Änderungen nicht betroffen.

Die beschlossenen Änderungen in den Allgemeinen Teilen der Bachelor- und Master­prüfungs­ordnungen sind:

1. Nach dem Ende der Vorlesungen bis zum Beginn der Vorlesungen des folgenden Studienjahres müssen zwei Prüfungstermine seitens des Fachbereiches angeboten werden.

2. Wird nach Anmeldung zu einer Modulprüfung das erste Prüfungsangebot nicht wahrgenommen, ist keine schriftliche Abmeldung mehr erforderlich. Der Rücktritt gilt bei Nichterscheinen zum ersten vorgesehenen Prüfungstermin als erfolgt.

Diese Änderungen haben folgende konkrete Auswirkungen. Die zwei von den Fachbereichen anzubietenden Prüfungen von Lehrveranstaltungen müssen ab diesem Wintersemester 2007/08 nicht mehr direkt in den ersten beiden Prüfungs­zeiträumen nach dem jeweiligen Semester erfolgen. Der reguläre Termin für die erste Wiederholung kann damit auch in einem der beiden Prüfungszeiträume nach dem Folgesemester angeboten werden.

Hintergrund für diese Änderung ist die knappe Zeitspanne zwischen erstem und zweitem Prüfungs­zeitraum nach dem Wintersemester. In Veranstaltungen mit vielen Teilnehmern lagen die Prüfungsergebnisse vor dem zweiten Prüfungszeitraum teilweise noch nicht vor, so dass die Studierenden erst kurz vor der Klausur über die ggf. erforderliche Wiederholung informiert wurden. Durch die Neuordnung können in diesen Fächern die zweiten Prüfungsangebote nun auch ein halbes Jahr später terminiert werden.

Die Verteilung der Prüfungen auf die jeweils möglichen Prüfungszeiträume wird innerhalb der Fachbereiche abgestimmt und entschieden. Um den Studierenden frühzeitige Planungs­sicherheit zu geben, wurde im Akademischen Senat beschlossen, dass die Aufteilung der Prüfungen auf die jeweils möglichen Prüfungszeiträume mindestens acht Wochen vor dem Ende der Vorlesungen bekannt gegeben werden muss. Die Bekanntgabe erfolgt über die Fachbereiche.

Die Regelungen dürfen nicht zu Studienzeitverlängerungen führen. Das erste und zweite Prüfungsangebot der Fächer des letzten Studienjahres eines Studiengangs sollte daher wie bisher in den ersten beiden möglichen Prüfungszeiträumen erfolgen.

Die Verpflichtungen zur Prüfungsanmeldung (Diplom) sowie zur Prüfungsabmeldung (Bachelor/Master) wurden gestrichen, da der erforderliche Aufwand den Nutzen deutlich über­steigt und die formalen Prüfungsabläufe dadurch schlanker gestaltet werden. Der ansonsten in den Prüfungsordnungen festgelegte Ablauf zur Teilnahme an den Prüfungen bleibt bestehen.

Die genehmigten Änderungen werden in Kürze im Bremischen Amts­blatt veröffentlicht und können bereits für die kommenden Prüfungszeiträume angewendet werden.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an den Konrektor 1, Prof. Dr. Ritzenhoff (Tel.: 4823-110).

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