Abschlusspräsentationen zur Sommerschule Wasser

Bei der Sommerschule Wasser im Wasserwerk Leherheide
Bei der Sommerschule Wasser im Wasserwerk Leherheide
Quelle: Hochschule Bremerhaven

Warum ertrinken Fische im Wasser nicht und kann man Wasser stapeln? Solche Fragen stellen Kinder geradewegs. Antworten darauf gab es seit dem 8. September bei der diesjährigen Sommerschule Wasser. 17 Grundschulklassen entdeckten dabei das Element Wasser. Was die rund 380 Schüler bei dem Projekt gelernt haben, präsentieren sie am Samstag, den 27. September von 11 bis 13 Uhr in der Alten Mensa der Hochschule Bremerhaven (An der Karlstadt 8, Haus K).

Vom 8. bis 19. September machten sich die Schüler der dritten und vierten Klassen in Begleitung ihrer Lehrer auf in die wissenschaftlichen Einrichtungen der Seestadt. Dort gingen die Nachwuchsforscher den Sachen im wahrsten Sinne des Wortes „auf den Grund“. „Es wurden Gegenstände versenkt und zum Schwimmen gebracht, Kleinstlebewesen unter dem Mikroskop untersucht und das Element Wasser in all seinen Facetten kennen gelernt“, so Stefanie Uhe, von der Kontaktstelle Schule-Hochschule der Hochschule Bremerhaven und Mitorganisatorin der Sommerschule Wasser. Zudem öffneten die Hochschule Bremerhaven, das Deutsche Schiffahrtsmuseum, das Historische Museum Bremerhaven, der Zoo am Meer und die Phänomenta / Nordsee-Science-Center die Pforten. Zwei Wochen lang standen in den Institutionen Wissenschaftler den Kindern zur Seite und ließen sich Löcher in den Bauch fragen.

Erstmalig besuchten zwei Klassen, die sich zuerst angemeldet haben, als Belohnung für ihre Schnelligkeit das Wasserwerk Leherheide und gaben so den Startschuss zur Sommerschule Wasser 2008. Dort lernten die Kinder mit viel Spaß, wie viel Kraft zum Hochpumpen von Wasser und wie viel Wasser für das Händewaschen benötigt wird. Außerdem entdeckten die Schüler der Amerikanischen Schule und der Alfred-Delp-Schule, welche Kraft Wasser haben kann und wie man durch Filtern Wasser wieder sauber bekommt.

„Aus dem Klassenzimmer herausgehen und quasi direkt an der Quelle lernen“ – so lautet das Konzept. Seit Beginn der Sommerschule Wasser vor vier Jahren werden die Aktivitäten in enger Kooperation mit dem Lehrerfortbildungsinstitut (LFI) durchgeführt. Erstmals wurde die Sommerschule Wasser im Jahre 2005 als ein Projekt des Netzwerks Pier der Wissenschaft im Rahmen des Wettbewerbs Stadt der Wissenschaft durchgeführt.

Mit der Auszeichnung zur ersten deutschen „Stadt der Wissenschaft“ im Jahr 2005 erlangte die Stadt Bremerhaven gemeinsam mit der Stadt Bremen bundesweit beachtete Anerkennung für den Aufstieg zu einer hoch angesehenen Forschungsregion. Als nach außen sichtbarer Ausdruck für den Strukturwandel in der Seestadt hat sich diese Vernetzung seitdem mit der Marke „Pier der Wissenschaft“ etabliert.

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