Erfolg für die Nachwuchsförderung in der Polar- und Meeresforschung

Mit 3,6 Millionen Euro wird die Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren den wissenschaftlichen Nachwuchs in der Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven fördern. Als Kooperationspartner des Alfred-Wegener-Instituts (AWI) beteiligen sich an der neuen Graduiertenschule „Helmholtz Graduate School for Polar and Marine Research (POLMAR)“ auch die Hochschule Bremerhaven sowie das Institut für Marine Ressourcen (IMARE). Weitere Partner sind die Universitäten Bremen und Potsdam, die Jacobs University Bremen und das Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie in Bremen. Über einen Zeitraum von sechs Jahren wird dadurch eine exzellente und qualitätsgesicherte Zusatzausbildung während Promotionszeit der Doktoranden gefördert.

„Für die Hochschule Bremerhaven und das Institut für marine Ressourcen eröffnet sich durch POLMAR eine attraktive Möglichkeit, die in wissenschaftlichen Projekten beschäftigten Doktoranden in den größeren Rahmen einer Graduiertenschule zu integrieren und so die Ausbildungskette weiter zu komplettieren“ erläutert Prof. Dr. Oliver Zielinski, der die Hochschule Bremerhaven und das IMARE in der POLMAR Steuerungsgruppe vertritt. Darüber hinaus bringen sich mehrere Dozenten der Hochschule mit ihren wissenschaftlichen Kompetenzen in den speziellen Lehrangeboten von POLMAR ein und verstärken so die bewährte Kooperation von AWI und Hochschule im Feld der maritimen Technologien und marinen Forschung.

Ziel der Graduiertenschule POLMAR ist es insgesamt, als disziplinübergreifende Dachstruktur für junge Wissenschaftler eine strukturierte Ausbildung in Fach- und Schlüsselqualifikationen der Polar- und Meeresforschung auf hohem Niveau zu ermöglichen - zum Beispiel durch gemeinsame Seminare, Vorlesungen oder Praktika. „Wir sind sehr stolz auf diesen Erfolg, denn die Konkurrenz um derartige Förderungen ist groß", freut sich Prof. Dr. Jelle Bijma, einer der Initiatoren und Leiter der neuen Graduiertenschule.

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