„Gute Ausbildung kennt nur Gewinner!“ – Hochschule Bremerhaven gilt als „Best-Practice“-Beispiel

„Attraktiv für Auszubildende – Rentabel für Unternehmen. Gute Ausbildung kennt nur Gewinner!“. Dieses Motto vertritt die Hochschule Bremerhaven beispielhaft. Laut einer Praxisstudie des Instituts Technik und Bildung (ITB) der Universität Bremen mit diesem Titel, die im Rahmen der Landesinitiative Innovative Berufsbildung (IBB 2010) auf der Berufsbildungskonferenz 2008 in Bremen präsentiert wurde, ist die Hochschule am Meer neben fünf weiteren Unternehmen ein „Best Practice“-Beispiel. Damit steht sie im Bezug auf Qualität und Rentabilität in der Berufsausbildung ganz oben.

Der direkte Nutzen für die Hochschule ist überdurchschnittlich und wurde von Prof. Dr. Felix Rauner und Dipl.-Psych. Rainer Bischoff, beide vom ITB Bremen, mit einem Wert von 9.685 Euro über die gesamte Ausbildungszeit pro Auszubildendem beziffert. Darüber hinaus bescheinigten sie der Hochschule eine gute Qualität (Qualitätsindex 2,11).

Seit 2000 bildet die Hochschule zunächst zum Informatikkaufmann, seit 2003 dann zum Fachinformatiker aus. Sieben Auszubildende haben bereits die Ausbildung im Fachbereich 2 erfolgreich abgeschlossen und haben sich zum Teil im Anschluss für ein Studium an der Hochschule Bremerhaven eingeschrieben. In diesem Jahr werden zwei weitere junge Menschen ihre Ausbildung an der Hochschule beginnen, darunter erstmalig ein sogenannter „Azudent“. Azudenten (ein Mischwort aus Auszubildender und Student) haben die Möglichkeit, in einer dualen Ausbildung den Fachinformatiker und den Bachelor in der Informatik parallel in vier Jahren abzuschließen.

Die Ausbildungsleiterin, Claudia Dreessen, und das Ausbilderteam, Dirk Hagelstein, Michael Maaß, Heinz-Peter Pundt und Alfred Schmidt, machen sich erfolgsbasiert bereits weitere Gedanken über qualitative Maßnahmen, die kontinuierlich die Berufsausbildung weiter verbessern.

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