Hochschule Bremerhaven und TÜV SÜD Akademie vertiefen Kooperation

Einen Wettbewerbsvorteil zu Beginn ihrer beruflichen Karriere möchten die Studiengänge Medizintechnik und Lebensmitteltechnologie/Lebensmittelwirtschaft ihren Absolventinnen und Absolventen verschaffen. Bereits seit dem Jahr 2003 können Studierende dieser Studiengänge während ihres Studiums Zusatzqualifikationen erwerben, die von der TÜV SÜD Akademie GmbH vermittelt und zertifiziert werden. Jetzt unterzeichneten Prof. Dr. Dr. Josef Stockemer (Rektor der Hochschule Bremerhaven) und Ulrike Vogt (Regionalleiterin Nord-West und Leiterin Training Center Rhein-Main der TÜV SÜD Akademie GmbH) einen neuen Kooperationsvertrag. Dieser sieht eine Vertiefung der bisher erfolgreichen Zusammenarbeit sowie eine Erweiterung des Angebots an fachspezifischen Zusatzqualifikationen für die Studierenden vor.

Bislang konnten die Studierenden aus den Diplom-Studiengängen Medizintechnik, Lebensmittelwirtschaft und Lebensmitteltechnologie Zusatzqualifikationen im Bereich Qualitätsmanagement und „Safety Expert Active Medical Devices – TÜV“ erwerben. Diese Leistungen konnten sie sich von der TÜV SÜD Akademie GmbH zertifizieren lassen, so dass sie die Bezeichnungen „Qualitätsmanagement-Fachkraft TÜV SÜD“ und „Qualitätsmanagement-Beauftragter TÜV SÜD“ führen dürfen.
Im Rahmen der Umstellung auf das Bachelor- und Mastersystem werden nun die Kurse der TÜV SÜD Akademie GmbH in die Pflichtveranstaltungen dieser Studiengänge integriert. Die Erweiterung dieses Angebots an Zusatzqualifikationen sowie den Erwerb von TÜV SÜD-Zertifikaten auch für die neuen Kurse ist ein weiterer wesentlicher Bestandteil der strategischen Neuausrichtung der Studiengänge Medizintechnik und Lebensmitteltechnologie/Lebensmittelwirtschaft.
„Kernpunkte der Zusammenarbeit betreffen zum einen die Gebiete lebensmittelbezogenes Qualitätsmanagement (QM) auf der Basis der verschiedenen Normen und Regelwerke wie DIN EN ISO 9001:2000 und 22 000, HACCP oder IFS. Zum anderen stehen die wertschöpfungskettenübergreifenden und grenzüberschreitenden Qualitätsmanagement-Systeme sowie lebensmittelrechtliche Belange im Focus“, erläutert Prof. Dr. Tamara Fallscheer das Konzept. „Dem Studiengang Medizintechnik geht es sowohl um zusätzliche berufsbezogene als auch um überfachliche Qualifikationen“, stellt Prof. Dr. Rainer Dammer dar. „Wir haben die TÜV SÜD Akademie GmbH als Partner gewählt, weil sie unseren Studierenden nicht nur eine wertvolle Zusatzqualifikation im Bereich Qualitätsmanagement nach DIN EN ISO 9001:2000 ermöglicht, sondern darüber hinaus im Gesundheitswesen anerkannte Zertifikate für medizinische Gerätesicherheit sowie nationales und internationales Medizinprodukterecht anbietet.“ Dammer und Fallscheer sind sich mit Blick auf die Berufsaussichten der Studierenden aus beiden Studiengängen einig, dass es durch die Neuauflage der Kooperation mit der TÜV SÜD Akademie GmbH gelingt, „ein immer auf die aktuellen Bedürfnisse der Unternehmen der Ernährungswirtschaft ausgerichtetes Ausbildungspaket langfristig an der Hochschule Bremerhaven zu verankern“.

„Die TÜV SÜD Akademie GmbH stellt sich mit ihrer Angebotspalette stets auf aktuelle Anforderungen von Unternehmen ein“, erläutert deren Regional-Leiterin Nord-West Ulrike Vogt. „Wir wissen, dass unsere Zertifikate beim beruflichen Aufstieg hilfreich sind. Erstmals integrieren wir nun hier an der Hochschule Bremerhaven Qualifizierungsangebote in zwei Studiengänge.“ Sie zeigt sich überzeugt davon, dass dies den Studierenden praxisnahen Mehrwert biete.

Der Rektor der Hochschule, Prof. Dr. Stockemer, betont, dass dieser erweiterte Kooperationsvertrag das Profil der Hochschule sowie insbesondere der beiden Studiengänge weiter schärfe. „Durch die Möglichkeit des Erwerbs von Zusatzqualifikationen in der nun vorgesehenen Form gewinnt der Hochschulstandort Bremerhaven für angehende Studierende weiter an Attraktivität“, meint Stockemer. Durch das Anbieten von Kursen z.B. in den Bereichen Umweltmanagement oder integrierte Managementsysteme sehen sowohl der Rektor und die beiden Kooperationsbeauftragten, als auch Ulrike Vogt eine Möglichkeit, die Kooperationsaktivitäten künftig noch weiter auszubauen.


Weitere Informationen:

- Prof. Dr. Rainer Dammer
- Prof. Dr. Tamara Fallscheer

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