Stipendium für Kalingrader Summer School-Teilnehmerinnen

v.l.n.r.: Leiter Prof. Dr. Gerhard Feldmeier, Protokollchefin des Magistrat Bremerhaven Sabine Ollech-Zietelmann, Summer School-Gründerin Atie Siddre, Stipendiatinnen Natalia Izmayola und Elisaveta Gegechkori, Stadtverordnetenvorsteher Artur Beneken
und Uwe Perl, Vorstand der Sparkasse Bremerhaven
v.l.n.r.: Leiter Prof. Dr. Gerhard Feldmeier, Protokollchefin des Magistrat Bremerhaven Sabine Ollech-Zietelmann, Summer School-Gründerin Atie Siddre, Stipendiatinnen Natalia Izmayola und Elisaveta Gegechkori, Stadtverordnetenvorsteher Artur Beneken und Uwe Perl, Vorstand der Sparkasse Bremerhaven
Quelle: Hochschule Bremerhaven, Kai Martin Ulrich

Für Natalia Izmayola und Elisaveta Gegechkori ist es ein unvergessliches Erlebnis. Gemeinsam mit 49 anderen jungen Menschen aus insgesamt sieben Nationen nahmen die beiden Studentinnen der Technischen Universität Kaliningrad an der sechsten International Summer School der Hochschule Bremerhaven teil. Dank eines Stipendiums der Stadt Bremerhaven, dass von der Sparkasse Bremerhaven finanziert wird, war der zweiwöchige Aufenthalt in der Seestadt für die russischen Studentinnen möglich.

Bereits im dritten Jahr engagieren sich Stadt und Sparkasse für die Summer School und ermöglichen so Studierenden aus dem russischen Kaliningrad die Teilnahme. „Anlässlich der 750-Jahr Feier unserer russischen Partnerstadt entstand vor vier Jahren die Idee, Studierende der Universität Kaliningrad in die Seestadt einzuladen“, so Stadtverordnetenvorsteher Artur Beneken zum Hintergrund. Dank der finanziellen Unterstützung der Sparkasse seien bereits im Jahre 2006 zwei Studierende zur Summer School nach Bremerhaven gekommen.

„Wir begleiten die Hochschule Bremerhaven schon seit langer Zeit und freuen uns, durch die Stipendien jungen Menschen die Reise in die Seestadt zu ermöglichen“, so Uwe Perl, Vorstand der Sparkasse Bremerhaven. Besonders erfreulich sei, dass dadurch die Städtepartnerschaft noch begleitet werden könne. Insgesamt 25 Studierende hatten sich um die zwei begehrten Stipendienplätze beworben. „Wir mussten alle einen Test an der Universität in Russland machen und wir zwei haben es geschafft“, freut sich die 19-jährige Izmayola.

Die beiden Stipendiatinnen studieren an ihrer Heimatuniversität „Economics and Enterprise Management in Food Industry“ und sehen die Summer School vor allem als interkulturelle Erfahrung. Neben dem umfangreichen Kursprogramm, in dem die Teilnehmer sich für einen der vier Schwerpunkte „Changes in International Economics and Finance“, „Transforming Organizations – Change Management“, „Wind of Change – New Energy Technologies” und „International Banking and Finance“ entscheiden, lernen die Summer School-Teilnehmer auch Bremerhaven und die norddeutsche Region kennen. So unternahmen sie eine Fahrt mit dem Hafenbus und besuchten das Deutsche Auswandererhaus. Hochseeluft schnupperten die Teilnehmer bei einem Helgoland-Törn.

„Bremerhaven ist eine sehr schöne Stadt, die Menschen sind einfach großartig – sie sind alle so freundlich und lächeln, nicht so ernst wie in Russland“, sind sich die beiden Mädchen einig. Und ein wenig traurig sind die beiden Studentinnen schon, wenn sie sich nach zwei Wochen wieder auf den Heimweg nach Kaliningrad machen müssen. „Aber wir hatten eine super Zeit hier und danken für solch ein Erlebnis“, so die 20-Jährige Gegechkori. Sie hätten moderne Lehrmethoden kennen gelernt und viele praktische Erfahrungen gemacht. „Ich werde meiner Mutter zuerst erzählen, wie die Lehrer hier die Kurse halten“, schmunzelt Gegechkori. Ihre Mutter sei Schullehrerin und interessiere sich deshalb für die modernen Methoden. Aber auch über die Ausflüge zu den Museen, über die Gebäude, das Wetter und vor allem die Fahrt nach Helgoland werden die beiden in der Heimat berichten. „Für unser weiteres Studium hat uns dieser Aufenthalt sehr geholfen – wir können die Summer School nur weiterempfehlen.“

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