Studierende der Hochschule Bremerhaven im Finale des Bundeswettbewerbs „GENERATION-D“

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Quelle: Hochschule Bremerhaven

Sie zählen zu den Finalisten - sechs Studierende der Hochschule Bremerhaven haben sich beim bundesweiten Ideenwettbewerb „GENERATION-D. Ideen für Deutschland. Gemeinsam Anpacken“ für die Projektvorstellung in qualifiziert. Mit ihrem Outreach Project „Kleine Schritte“ setzten sich Franca Leonie Liss, Julia Ryll, Hille Richter, Stefanie Gattermann, Marie Pigors und Mareike Emde gegen 98 Mitbewerber durch. Am Freitag, den 21. November, gibt die Jury die Sieger des Wettbewerbs in Berlin bekannt. Bei der persönlichen Vorstellung der Teams und iherer Projekte vor der Prämierung müssen die Studierenden des Studiengangs International Cruise Industry Management gemeinsam mit zehn weiteren Finalisten ihr Projekt noch einmal präsentieren.

GENERATION-D ist ein bundesweiter Ideenwettbewerb für Studierende aller Fachrichtungen. Mit diesem Wettbewerb möchten die Projektpartner Bayerische EliteAkademie, Allianz SE, Süddeutsche Zeitung und Stiftung Marktwirtschaft Ideen und Projekte in Deutschland fördern, durch die ein konkretes Problem zu einer Fragestellung aus einer der drei Wettbewerbskategorien Wirtschaft & Arbeit, Klima & Umwelt und Soziale Gesellschaft beispielhaft gelöst wird.

Die Studierenden der Hochschule Bremerhaven reichten ihr Konzept ein, welches Möglichkeiten aufzeigt, wie Studierende benachteiligten Kindern in der Seestadt helfen können. Da der Bedarf angesichts der von Armut betroffenen Kinder groß ist, war das primäre Ziel, ohne großen finanziellen Aufwand und nur mit der Kreativität der Studierenden, die Situation der Kinder vor Ort zu verbessern.

Unter dem Motto „Kleine Schritte“ konzipierte das Projektteam das Wahlpflichtfach „Zivilgesellschaftliches Engagement und Aktionsforschung im sozialen Bereich“. Darin arbeiten die teilnehmenden Studierenden eng mit ortsansässigen Einrichtungen zusammen, die sich für sozial benachteiligte Kinder und deren Bedürfnisse einsetzen. Mit kleinen Schritten schaffen die Studierenden insgesamt eine „Win-Win-Situation“. Einerseits wenden die Studierenden theoretisches Wissen aus Vorlesungen wie Projektmanagement oder auch Ernährungswissenschaften in der Praxis an. Andererseits profitieren Kinder durch Freizeitaktivitäten, Spiele und Sport. „Wir haben die Hoffnung, dass durch das Aufeinandertreffen von bisher chancenlosen Kindern und jungen Studenten mit Perspektiven Synergieeffekte entstehen“, so das Projektteam.

Auch wenn „Kleine Schritte“ beim Ideenwettbewerb nicht auf das Siegertreppchen gelangt, ist eine Umsetzung des Projektes bereits gesichert. Prof. Dr. Josef Stockemer, Rektor der Hochschule Bremerhaven, hat der Integration des entwickelten Wahlpflichtfaches zum Sommersemester 2009 zugestimmt und eine Sozialwissenschaftlerin als zukünftige Dozentin hat bereits verbindlich zugesagt. Dennoch drücken alle die Daumen, da ganz im Sinne der „Kleinen Schritte“ das Fach nach erfolgreichem Anlaufen auf alle Bremer Bildungsinstitutionen ausgeweitet werden könnte.

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