Studierende entwickeln Marketingideen für Eishalle

Über den Neubau der Eishalle wird in der Seestadt viel diskutiert. Mit der Vermarktung der geplanten Arena befassten sich jetzt vier Betriebswirtschaftstudierende der Hochschule Bremerhaven. Unter der Leitung von Prof. Dr. Wolfgang Lukas stellten Sebastian Pingel, Berkan Genc, Sönke Steltner und Martin Symann jetzt ihre Ideen und Vorschläge zum Ticketing, der Tribünenvermarktung, der Webgestaltung und der Umsetzbarkeit vor.

Bei der Präsentation begeisterten die Studierenden nicht nur die Vertreter des Eishockey-Zweitligisten REV, sondern auch Mitglieder der für die Eishalle zuständigen Lenkungsgruppe und Vertreter der Kommunalpolitik. „Da waren einige pfiffige Sachen dabei“, lobte Pinguins-Manager Hans-Werner Busch die Arbeit der Zweitsemester. Vor allem der Vorschlag, die neue Eishalle mit einem modernen Tribünenleitsystem zu versehen und die Tribünen nach Sponsoren zu benennen, überzeugte. „Keiner weiß, wo die Ost- und wo die Westtribüne ist“, bestätigte Stadthallen-Geschäftsführerin Kerstin Rogge-Mönchmeyer. „Der Fan hat in diesem Fall ebenso einen Nutzen wie der Sponsor“, erklärte Steltner.

Weitere Verbesserungen sind nach Meinung der Studierenden auch beim Ticketing möglich. So soll durch den Einsatz modernster Technik künftig der Kauf der Eintrittskarte über das Handy bzw. Internet möglich sein. Darüber hinaus schlagen die Studierenden eine Kombi-Karte vor, mit der auch eine bargeldlose Zahlung in der Gastronomie möglich ist. Auf diese Weise könnten sich Zuschauer künftig bargeldlos mit Getränken und Speisen versorgen.

Zu ihrem Marketingkonzept zählte zudem die Idee, eine Kinderbetreuung und außergewöhnliche Events anzubieten, um die Auslastung der Eishalle zu verbessern. Stadthallenchefin Kerstin Rogge-Mönchmeyer lobte die Qualität einzelner Vorschläge und versprach, einige Ideen bei den Planungen noch kurzfristig zu berücksichtigen.

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